Weil die Behörden in Benin sich quer stellten, begann das Weltsozialforum mit zwei Tagen Verspätung. Für die Organisatoren war es trotzdem ein Erfolg.
Umweltschützer tragen beim Weltsozialforum 2022 in Porto Alegre eine Weltkugel
AP Photo/Douglas Engle
Es war ein Start mit Stolpersteinen. Eigentlich hätte das Weltsozialforum (WSF) am vergangenen Dienstag mit einer großen Parade beginnen sollen. Doch bis zum späten Mittwochabend war nicht klar, ob das größte internationale Treffen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bewegungen, Gewerkschaften und Aktivisten überhaupt stattfinden würde. Dann gaben die Ausrichter der Veranstaltung bekannt, man habe sich mit der Regierung Benins einigen können, das WSF sei offiziell genehmigt.
Mit zwei Tagen Verspätung durften die Veranstaltungen auf dem offiziellen Gelände des Forums an der Universität Abomey-Calavi in Cotonou nun doch stattfinden. Mehr als 800 Organisationen aus 100 Ländern tauschten sich in 15 thematische Schwerpunkte aufgeteilt über die großen Kämpfe sozialer Bewegungen aus, darunter Klimawandel, Menschenrechte und Entkolonialisierung.






