Sony, Canon, Nikon und Co. – trotz des Siegeszugs der Smartphone-Aufnahmen greifen Profis, Fortgeschrittene und Hobbyisten weiterhin zu „großen“ Kameras dieser Hersteller, die nicht selten Tausende Euro kosten. Da möchte man sicher sein, dass man die Geräte im Diebstahl- oder Verlustfall wiederfindet. Apples AirTag gilt hier als gute Möglichkeit. Allerdings benötigt man dazu Zubehör, mit dem man den Tracker an der Kamera befestigt, beispielsweise Schnellwechselplatten mit entsprechender Einbuchtung. Der chinesische Hersteller Ulanzi hat nun mit seiner Marke Falcam eine neue Idee entwickelt: Dort baut man erstmals Apples „Wo ist?“-Funktion in Nachbauakkus für ein beliebte Kamerabaureihe ein.

Alle wichtigen Sonys unterstützt

Das Produkt nennt sich TagBatt und nutzt Sonys bekannten NP-FZ100-Formfaktor. Er ist mit diversen Alpha-Modellen kompatibel, seien es nun die Baureihen A1, A7, A9, a6700 oder FX2, FX3 und FX30. Auch die ZV-E1 nutzt die Bauform. TagBatt kommt mit 2600 mAh / 17,43 Wh und hat damit etwas mehr Leistung als die Sony-Originale. Trotzdem ist der Akku leichter.

Die „Wo ist?“-Funktion arbeitet wie bei anderen AirTag-Alternativen direkt mit Apples Ökosystem zusammen: Man meldet das Gerät einmal in der „Wo ist?“-App an und kann dann wie üblich tracken. Die verwendete Technik ist Bluetooth, Ultra-Wideband-Funk unterstützt nach wie vor nur Apple. Nützlich: Im Gegensatz zur Sony-Version kann der TagBatt-Akku direkt über einen integrierten USB-C-Anschluss aufgeladen werden. Dadurch entfällt die Mitnahme des recht voluminösen Sony-Ladegeräts, falls man den Akku nicht in der Kamera selbst laden möchte. Der TagBatt-Akku zeigt über eine LED an, wie viel Saft noch in der Batterie steckt.