Apples Tracking-Technik „Wo ist?“ landet in immer mehr Zubehörgeräten, die sich darüber dann bei Verlust auffinden lassen. Während Apple nur die pillenförmigen AirTags anbietet, gibt es bei Drittanbietern viel mehr Auswahl an Formfaktoren. Deren Tracker arbeiten zwar im Gegensatz zu den AirTags nur mit Bluetooth und ohne das für die Nahsuche sinnvolle Ultra-Wideband (UWB), im Alltag macht das aber recht wenig aus. Der Hersteller Scapade, registriert in Zypern, macht in letzter Zeit mit einem ganzen Katalog an „Wo ist?“-Produkten auf sich aufmerksam. Wir haben uns einen Teil seines Portfolios näher angesehen, das vor allem für Reisende gedacht ist.

Kleinteilig: TSA-Schloss, smarte Passhülle, iPhone-Kartenhalter

TSA-Schlösser gehören zwar nicht zu den sichersten Methoden, Koffer, Rucksäcke und andere Taschen zu verschließen – die Schlüssel dafür kann man längst bei Amazon und Co. nachkaufen –, doch zur Unterbindung eines schnellen Griffs ins eigene Eigentum durch Gelegenheitsdiebe taugen sie durchaus. Scapades AirLock kombiniert ein TSA-Zahlenschloss mit biegsamer Metallstrippe mit einem „Wo ist?“-Modul. Im Vergleich zu einem Konkurrenzmodell von Keysmart, bei dem man die Metallstrippe recht prekär einhängt, schließt das AirLock satt. Störend im Betrieb ist nur der Knopf zur „Wo ist?“-Anbindung, der einen merkwürdigen Druckpunkt hat. Nützlich ist, dass man das AirLock via USB-C aufladen kann, es hält mehrere Monate durch. Der reguläre Preis liegt bei 40 Euro, es gibt aber immer wieder Preisaktionen.