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Hedgefonds: Citadel-Gründer Ken Griffin schlägt zu, wenn andere untergehen Griffin nutzt die Krisen anderer gnadenlos aus. Sein neuestes Opfer: der KI-Hedgefonds von Aschenbrenner. Wie wurde Griffin zu einem der reichsten und gefürchtetsten Männer der Wall Street?

Ken Griffin (Mitte) hat sich an der Wall Street behauptet. Foto: Reuters, Bloomberg, Privat, Getty Images [M]New York. Als der Hedgefonds Amaranth Advisors im Jahr 2006 mehr als sechs Milliarden Dollar mit dem riskanten Handel von Gas-Futures verlor, suchten Manager einen Käufer – und fanden ihn in Ken Griffin. Citadel, der Hedgefonds des Amerikaners, übernahm das Energieportfolio. Und machte schließlich einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar.Vor wenigen Tagen, in der Nacht zum 30. Juli, arbeiteten sich Griffin und andere Topmanager von Citadel durch die Positionen des Hedgefonds Situational Awareness. Das Portfolio des aus Deutschland stammenden Leopold Aschenbrenner war nach gehebelten Wetten im KI-Sektor unter Druck und musste zahlreiche Nachschussforderungen bedienen. Der 57-jährige Hedgefonds-Veteran Griffin und der 24-jährige Aschenbrenner einigten sich am nächsten Morgen.Citadel übernahm nach US-Medienberichten den kreditfinanzierten Teil des Portfolios im Umfang von etwa zehn Milliarden Dollar mit einem Abschlag von zehn Prozent. Das Geschäft mit Aschenbrenners Fonds trug zum besten Monat seit mehr als vier Jahren bei Citadels wichtigstem Fonds Wellington bei.Griffin schlägt zu, wenn andere untergehen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt