Greift zu: Citadel-Gründer Ken Griffin hat mit Sicherheit einen kräftigen Rabatt für die nächliche Rettungsaktion erhalten

Leopold Aschenbrenner (24), der von vielen als „Wunderkind“ bezeichnete gebürtige Berliner, ist tief gefallen. In einer nächtlichen Rettungsaktion verkaufte der Hedgefonds-Gründer einen Großteil seines Portfolios an den Citadel-CEO Ken Griffin (57), wie unter anderem die „Financial Times“ („FT“) berichtet. Aschenbrenner und Griffin äußerten sich zu dem kolportierten Deal bisher nicht.

Aschenbrenner hatte mit seinem Hedgefonds Situational Awareness massiv in KI-Aktien wie Intel, Bloom Energy und Sandisk investiert und gleichzeitig auf fallende Kurse bei Softwareaktien gesetzt. Dabei hat er sich offenbar erheblich verspekuliert.

Der „FT“ zufolge kontaktierte Aschenbrenner seit einigen Wochen bereits mehrere Investoren, um frisches Kapital einzuwerben. Auch, weil der Druck der Kapital gebenden Banken gestiegen sei.

Am vergangenen Mittwoch spitzte sich die Lage angesichts weiterer Kursverluste zu. „Leopold hat einfach aufgehört, Anrufe entgegenzunehmen“, berichtet ein Investor der „FT“. Offenbar verhandelte er zu dem Zeitpunkt bereits mit einigen der aggressivsten Akteure der Wall Street, um einen Großteil seines Portfolios zu verkaufen.