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Ob jemand künftig in der Stadtentwicklung arbeiten wolle, fragt Verena Hubertz. Die Bundesbauministerin steht an einem Rednerpult in einem Kongresszentrum in Trier und blickt suchend in den Raum. Vor ihr sitzen Schülerinnen und Schüler einer elften und zwölften Klasse auf weißen Pappwürfeln. Gerade hat Hubertz ihnen erklärt, wie Politik funktioniert und wie »anstrengend« es oft sei, Kompromisse zu finden, etwa als sie mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche das »neue Heizungsgesetz« verhandelt habe.

Hinter der Ministerin steht in großen Buchstaben an der Wand: »Wir wollen mehr bauen. Wir wollen günstiger bauen. Wir wollen besser zusammenleben.« Sie fragt nach: Als Landrätin vielleicht? Giggeln im Saal, niemand meldet sich. »Vielleicht wollt ihr es ja auch noch mal ein bisschen sacken lassen«, sagt Hubertz, es sei eine sehr konkrete Möglichkeit, die eigene Heimat mitzugestalten. »Ich würde mich freuen, wenn jemand ...«, setzt sie erneut an, dann wird sie von der Moderatorin der Veranstaltung unterbrochen. Man könnte auch sagen: gerettet.