PfadnavigationHomePolitikDeutschlandVerena HubertzBauministerin schlägt Abgabe für Gutverdiener in Sozialwohnungen vorVeröffentlicht am 12.11.2025Bundesministerin Verena Hubertz (SPD)Quelle: Kay Nietfeld/dpaWarum sollte der Architekt, der als Student in eine Sozialwohnung eingezogen ist, in der mit Steuermitteln geschaffenen Wohnung leben? Die Frage wirft Bauministerin Hubertz auf und schlägt eine Abgabe vor.Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat eine zusätzliche Abgabe für Gutverdiener vorgeschlagen, die in einer Sozialwohnung leben. „Es gibt zum Beispiel in Hessen eine Fehlbelegungsabgabe, in der ein Zuschlag bezahlt werden muss, wenn das Einkommen die Bedürftigkeitsschwelle überschreitet. Das halte ich für eine sehr gute Idee“, sagte Hubertz der Funke Mediengruppe.„Warum sollte der Architekt, der als Student dort eingezogen ist, in mit Steuermitteln geschaffenem Wohnraum wohnen? Hier müssen wir die Länder ermutigen, diesen Weg zu gehen“, fuhr Hubertz fort.Lesen Sie auchMit Blick auf die sinkende Anzahl der Sozialwohnungen stellte Hubertz eine baldige Wende in Aussicht. „Bund und Länder investieren bis 2029 etwa 50 Milliarden in den sozialen Wohnungsbau, denn die 23,5 Milliarden Euro des Bundes werden von den Ländern in der Regel mehr als verdoppelt“, sagte sie. Es solle nun geschaut werden, wie das Geld am besten eingesetzt werden könnte, etwa, indem einfach und seriell gebaut werde.AFP/fro