Die britische Marine hat Kameras von Überwasserdrohnen den Internetzugang abgedreht, nachdem entdeckt worden war, dass die sich kontinuierlich bei einer IP-Adresse in China gemeldet haben. Das hat der britische Telegraph erfahren und ergänzt, dass es um „Herzschlag-Signale“ gegangen sei. Das britische Verteidigungsministerium habe versichert, dass man keine Hinweise darauf habe, „dass sensible Daten oder Systeme ins Ausland übertragen worden seien“. Trotzdem habe der Vorfall für Befürchtungen gesorgt, dass durch die Kameras das Personal von Elitestreitkräften in Gefahr gebracht worden sein könnte. Der britische Hersteller hat den Fund demnach bereits eingestanden.
Für Einsatz in der Straße von Hormus vorgesehen
Die Überwasserdrohne Kraken K3 Scout ist 8,40 Meter lang und knapp 2 Meter breit. Angetrieben von einem Dieselmotor kann das Gefährt 55 Knoten – knapp 102 Kilometer pro Stunde – erreichen. Bei einer Geschwindigkeit von 25 Knoten (etwa 46 Kilometer pro Stunde) soll die Reichweite 650 Seemeilen, etwa 1200 Kilometer betragen. Es kann für militärische oder zivile Zwecke ausgestattet werden und bis zu 30 Tage lang im Einsatz sein. Die Nutzlast kann demnach bis zu 600 kg auf die Waage bringen. Das im Vorjahr vorgestellte unbemannte Überwasserfahrzeug wird bislang ferngesteuert, soll in Zukunft aber autonom unterwegs sein. Bei der britischen Marine sind sie laut Telegraph seit März im Einsatz.










