Morning Briefing Podcast Herrenknecht: Kritik an Planungswut / Buffett-Nachfolger: KI statt Cash vor 1 Std.
Abspielen 08:23Einen schönen guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
Jeder, der als Kind mit der Märklin-Eisenbahn gespielt hat, denkt, er könnte heute mitreden. Aber die Deutsche Bahn ist kein Spielzeug. Herrenknecht fordert vom neuen Verkehrsminister Steffen Bilger „volle Rückendeckung“ für Palla. Die kann sie gebrauchen: Die Bahn musste nun einräumen, dass auf der Strecke Berlin-Hamburg nach monatelanger Sperrung und milliardenschwerer Sanierung zuletzt nur jeder vierte Zug pünktlich ankam. Vielleicht hat Bilger deswegen gefordert, die Boni der DB-Vorstände an Pünktlichkeitsziele zu koppeln. Was er konkret ändern will, bleibt unklar, denn das ist bereits der Fall.Martin Herrenknecht, Evelyn Palla: Lob vom Unternehmer für die Bahn-Chefin. Foto: Picture Alliance, DpaDie Ablösung von Bilgers Vorgänger als Verkehrsminister hält der Unternehmer dagegen für richtig. Seine Begründung:
Patrick Schnieder hat wichtige Weichen gestellt, aber bei der Umsetzung hat er nicht genug Dampf gemacht. Herrenknecht wäre aber nicht Herrenknecht ohne Kritik an der schleppenden Umsetzung von Infrastrukturprojekten in Deutschland. Von „Trauerspiel“, „Planungswahnsinn“ und „Selbstüberschätzung deutscher Ingenieure“ ist da die Rede – Herrenknecht ist übrigens selbst einer.







