Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesHuthi-Rebellen melden Angriffe in Saudi-Arabien und in JemenIran: USA müssen auf unsere Forderungen eingehenVereinte Nationen warnen vor Eskalation in Jemen - Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-ArabienIran will Schiffe aus den USA und Israel aus der Straße von Hormus verbannen Schiffsverkehr durch Straße von Hormus deutlich zurückgegangenRevolutionsgardist wird oberster iranischer SicherheitsberaterDer ehemalige Kommandeur der mächtigen iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Resai, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Chamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Chamenei schrieb dies auch selbst auf X.Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind.Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher Solghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der IRGC auf die Regierung hindeuten.Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994.Lilly ZerbstHuthi-Rebellen melden Angriffe in Saudi-Arabien und in JemenDie Huthi-Rebellen haben mitgeteilt, im Westen von Jemen eine groß angelegte Militäroperation gestartet zu haben. Dabei seien zahlreiche Raketen und Drohnen gegen Truppenansammlungen und Waffenlager in der von der Regierung kontrollierten Region Mokka eingesetzt worden. Waffen und Ausrüstung seien zerstört und Dutzende Menschen verletzt oder getötet worden, darunter auch saudische Staatsbürger. Nach Angaben aus jemenitischen Regierungskreisen wurden mindestens sieben Menschen getötet und 20 verletzt. Unter den Toten seien drei Zivilisten und vier Militärangehörige.Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, Regierungstruppen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Boot der Huthi-Miliz zurückgedrängt, das versucht habe, den Hafen von Mocha anzugreifen.Die islamistischen Rebellen griffen nach eigenen Angaben zudem eine Raffinerie des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens in der Region Dschasan an. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an einer Anlage ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte hätten den Brand gelöscht, Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache machte das Ministerium keine Angaben.Luzia GeierBrand in Aramco-Raffinerie in Saudi-Arabien gelöschtDie Feuerwehr hat einen Brand in einer Raffinerie des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Dschisan gelöscht. Dies teilte das saudische Energieministerium mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. Dschisan liegt am Roten Meer nahe der Grenze zu Jemen. Die Raffinerie mit einer Kapazität von 400 000 Barrel pro Tag war einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Vermerk des Beratungsunternehmens IIR zufolge bereits am 27. Juli stillgelegt worden. Grund war ein Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz, bei dem der Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk-Komplex und der Tanklagerbereich der Anlage beschädigt wurden. Die von Iran unterstützten Huthi hatten damals erklärt, sie hätten Aramco-Standorte in Dschisan und Janbu angegriffen.Luzia GeierIran: USA behindern LebensmittelimporteDie Preise für Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs sind in Iran seit Beginn des Konflikts im Februar rasant gestiegen. Dies sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian auf einer Pressekonferenz. Er machte die USA für Schwierigkeiten beim Import von Grundgütern verantwortlich. Ausnahmen von der US-Blockade für humanitäre Hilfe erwähnte er nicht. Das US-Zentralkommando hatte kurz zuvor mitgeteilt, seit Beginn der aktuellen Blockade hätten die US-Streitkräfte mehr als 30 Schiffe mit Hilfsgütern für Iran passieren lassen. 53 Schiffe seien abgewiesen, zwei außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden.Iran stellt neue Bedingungen für Öffnung der Straße von Hormus Im Streit um die Wiederöffnung der Meerenge stellt ein ranghoher iranischer Sicherheitsvertreter nun weitreichende Forderungen an die USA. Wie die New York Times berichtet, verlangt Mohammad Bagher Zolghadr unter anderem das Ende der US-Seeblockade und der Sanktionen gegen Iran. Außerdem fordert Zolghadr, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, den Abzug der US-Streitkräfte aus der Region, Reparationszahlungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die USA sollen zudem Angriffe auf iranische Verbündete in der Region und Drohungen gegen Iran beenden. US-Vizepräsident J. D. Vance erklärt indes, die USA wollten den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder auf das Vorkriegsniveau bringen. Iran und die Golfstaaten hätten dies zugesagt, sagt Vance dem Sender Fox News. Zugleich betonte er, dass die USA diesen Zusagen nicht vertrauten. Vance zufolge arbeiten Iran, Oman und weitere Golfstaaten an einem Mechanismus für eine sichere Schifffahrt. Dazu gehören demnach die Räumung von Minen und iranische Zusagen, keine Handelsschiffe anzugreifen. Die USA sehen nach Angaben des Vizepräsidenten Fortschritte, aber noch keine abschließende Lösung. Iran: USA müssen auf unsere Forderungen eingehenEine Einigung mit Oman über einen neuen Mechanismus für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bedeutet aus iranischer Sicht nicht direkt auch eine Öffnung der Meerenge. Vielmehr müssten die USA auf iranische Forderungen eingehen, sagte ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde der Nachrichtenagentur Tasnim. Er erklärte, die USA sollten sich aus Verhandlungen zwischen Iran und Oman heraushalten. Seit Wochen verhandelt Iran mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge darüber, wie Schiffspassagen in der Straße von Hormus geregelt werden sollen.US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit behauptet, an den Verhandlungen beteiligt zu sein. Sollte aus den Gesprächen ein Mechanismus hervorgehen, mit dem Iran maßgeblich die Schifffahrt in der Meerenge kontrollieren kann, wäre dies nach monatelangen US-Angriffen ein strategischer Sieg für Teheran.Eine Einigung zwischen Iran und Oman sei nahe, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem weiteren Tasnim-Bericht. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachten. Genauer ging er nicht darauf ein.Luzia GeierSpannungen in Iran - Präsident rechtfertigt Gespräche mit den USADer iranische Präsident Massud Peseschkian verteidigt trotz des Widerstands von Hardlinern Verhandlungen mit den USA. „Wenn wir unsere Rechte im Dialog durchsetzen können, warum sollten wir das dann nicht tun?“, sagte er in einem am Freitag im Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Die meisten ranghohen Kommandeure befürworteten Gespräche über ein Abkommen, das die Kämpfe beenden solle, sagte Peseschkian weiter. Dabei verwies er auf das Verhältnis zwischen Washington und Peking: „Der größte Feind Amerikas ist China. Warum bekämpfen die beiden einander nicht?" China gehe seinen eigenen Weg und werde immer stärker. Analysten zufolge könnten Anzeichen für Spannungen zwischen Peseschkian und anderen Akteuren im iranischen Machtapparat – etwa dem obersten geistlichen Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei und der Revolutionsgarde – die diplomatischen Bemühungen erschweren. Luzia GeierVereinte Nationen warnen vor Eskalation in Jemen - Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-ArabienDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Raketenangriffe der von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien und auf Handelsschiffe aus dem Königreich verurteilt. Die Angriffe bedrohten die Sicherheit in der Region und die Freiheit des Schiffsverkehrs, hieß es in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme der Mitgliedsländer des mächtigsten UN-Gremiums. Die Huthi-Miliz wurde darin aufgefordert, von einer Eskalation abzusehen. Stattdessen sollten bestehende Dialogkanäle genutzt werden. Der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, schrieb auf der Plattform X, derzeit sei das Risiko eines neuen Großkonflikts höher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit der von den UN vermittelten Waffenruhe im April 2022. Es bestehe die Gefahr, dass das Land in eine umfassendere regionale Konfrontation hineingezogen werde - mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung.Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi war vor einigen Wochen mit Luftangriffen auf die von der Miliz kontrollierte Hauptstadt Sanaa erneut eskaliert. Die Huthi griffen jüngst auch mehrere saudi-arabische Schiffe an oder zwangen sie zumindest zu Kurswechseln. In der Nacht zu Freitag attackierten die Huthi auch Ziele direkt in Saudi-Arabien, dabei wurden mindestens elf Menschen verletzt. Bei weiteren Angriffen der Huthi in der jemenitischen Provinz Marib wurden nach Regierungsangaben mindestens zwei Zivilisten getötet. Der Konflikt droht auch eine Friedenslösung im Krieg zwischen den USA und Iran zu erschweren. Zum einen wird der regionale Konflikt auf einen weiteren Schauplatz erweitert. Zum anderen steigt der Druck auf die USA und Saudi-Arabien, auf die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe militärisch zu reagieren. Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien kämpft gemeinsam mit der international anerkannten Regierung in Jemen seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Huthi-Miliz. Im Zuge des Kriegs mit dem ebenfalls schiitisch geprägten Iran ist nun auch dieser Konflikt aufs Neue eskaliert.USA stellen Ende der Iran-Blockade in Aussicht Die USA stellen eine Aufhebung der Blockade iranischer Häfen in Aussicht. Voraussetzung sei eine Einigung zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus, sagt ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe Fortschritte bei den Gesprächen, eine Einigung werde bald erwartet. Sobald ein Abkommen den ungehinderten Handelsverkehr wiederherstelle, würden die USA ihre Blockade aufheben. Das Vorgehen der USA hänge jedoch von der Erfüllung der Verpflichtungen durch Iran ab, heißt es weiter. Lilly ZerbstTürkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen VerteidigungsabkommenVor dem Hintergrund des Iran-Kriegs unterzeichneten die drei Staaten am Freitag den sogenannten „Mekka Verteidigungspakt“, mit dem eine koordinierte Sicherheitsstrategie festgelegt wird. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif nahmen laut einer Erklärung des pakistanischen Außenministeriums persönlich an der Unterzeichnungszeremonie teil. Im Rahmen des Abkommens verpflichten sich der Nato-Staat Türkei, die einflussreiche Golfmonarchie Saudi-Arabien und die Atommacht Pakistan, gemeinsam auf Bedrohungen von außen gegen einen der drei Staaten zu reagieren.„Das Abkommen soll die kollektive Abschreckung gegen jegliche Aggression stärken und sieht vor, dass jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten als Angriff gegen alle drei Staaten betrachtet wird“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Türkische Regierungsvertreter erklärten, das Abkommen werde den Aufbau gemeinsamer Verteidigungsfähigkeiten, Militärübungen und die Ausbildung von Personal umfassen. Die neue Vereinbarung zwischen den drei Staaten solle nicht als ein Anti-Iran-Bündnis missverstanden werden, sagte Zafar Nawaz Jaspal, Politikwissenschaftler an der Quaid-e-Azam Universität in Islamabad. Vielmehr ziele das Bündnis auf nicht staatliche Akteure wie die Huthi-Miliz in Jemen oder bewaffnete Gruppen im Irak, die Saudi-Arabien angreifen. Die Zusammenarbeit stehe „im Einklang mit dem von Ankara seit Langem vertretenen Ansatz ‚regionale Lösungen für regionale Probleme‘“, schrieb Burcu Ozcelik, Senior Fellow am Royal United Services Institute, in einem Beitrag auf X. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Streitmacht der NATO und nach den USA über die zweitgrößte F-16-Flotte der Welt. Lilly ZerbstTote nach Huthi-Angriffen in JemenDie Lage im Jemen spitzt sich immer weiter zu. Die Huthi-Miliz hat nach Angaben regierungsnaher Medien erneut Ziele in der jemenitischen Provinz Marib mit Raketen und Drohnen angegriffen. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur, sie hätten am Morgen mehrere Explosionen am Stadtrand von Marib gehört. Über einem Militärlager der international anerkannten jemenitischen Regierung seien Rauchwolken aufgestiegen.Der Gesundheitsminister der jemenitischen Regierung, Kasim Bahibah, teilte auf X mit, die Huthi-Miliz habe Wohngebiete und Lager für Binnenvertriebene in Marib angegriffen. Mindestens zwei Zivilisten seien getötet worden, 14 weitere Menschen verletzt.Aus Militärkreisen hieß es, dass bei einem Angriff auf Stellungen regierungstreuer Truppen in der Provinz Marib zwei Militärangehörige getötet und drei weitere verletzt wurden. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, die Luftabwehr habe mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen über Marib abgefangen. Zugleich habe die Huthi-Miliz die Stadt mit Raketen und Drohnen beschossen. Die Huthi haben sich zu den Angriffen bislang nicht geäußert.Iran will Schiffe aus den USA und Israel aus der Straße von Hormus verbannen Iran will US-amerikanische und israelische Schiffe von der Durchfahrt durch die Straße von Hormus ausschließen. Zudem sollen feindlich gesinnte Länder eine Entschädigung leisten müssen, bevor ihre Schiffe die Meerenge passieren dürfen. Das schreiben lokale Medien über ein geplantes Abkommen zwischen Iran und Oman zur Verwaltung der wichtigen Wasserstraße.Die Nachrichtenagentur Fars hat über Einzelheiten des von Iran und Oman ausgearbeiteten vorläufigen Abkommens berichtet. Demnach soll die Durchfahrt von Schiffen der USA, Israels und anderer feindlicher Länder durch die Straße von Hormus verboten werden. Fracht mit Bezug zu Israel soll dem Bericht zufolge weder zu militärischen noch zu zivilen Zwecken durch diese Region transportiert werden dürfen. Das Verbot soll auch für Schiffe oder Fracht gelten, die bei Aktionen gegen Iran und Verbündete eine Rolle gespielt haben. Länder und Einzelpersonen, die Iran Schaden zugefügt haben, erhalten demnach keine Genehmigung für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus und den Persischen Golf, bis der Schaden ersetzt ist. Für Verstöße gegen das geplante Gesetz sind hohe Strafen vorgesehen. Diese können bis zu 20 Prozent des Wertes der Fracht betragen.Weltweit gibt es nicht viele Handelsschiffe unter US-amerikanischer oder israelischer Flagge. Seit Beginn des Krieges sind nur wenige von ihnen in den Persischen Golf hinein- oder aus ihm herausgefahren. Offen bleibt, wie weit Iran ein solches Verbot auslegen könnte. Aufgrund der komplexen Eigentums- und Managementstrukturen von Schiffen könnten einige Reedereien mit US-amerikanischen oder israelischen Eigentümern oder Investoren als mit diesen Ländern verbunden angesehen werden.US-Präsident Donald Trump dürfte einem solchen Zugeständnis jedenfalls kaum zustimmen. Seit Monaten besteht er darauf, dass die amerikanischen Streitkräfte Iran im Wesentlichen besiegt hätten. Die Zwischenwahlen, bei denen über die Kontrolle beider Kammern des Kongresses entschieden wird, sind nur noch wenige Monate entfernt. Umfragen zufolge ist der Krieg inzwischen äußerst unpopulär. Schiffsverkehr durch Straße von Hormus deutlich zurückgegangenDer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist in dieser Woche deutlich zurückgegangen. Von Montag bis Donnerstag passierten Daten des Analyseunternehmens Kpler zufolge lediglich 33 Schiffe die Meerenge im Persischen Golf. Im gleichen Zeitraum der Vorwoche waren es noch 50. Am Donnerstag fuhren vier Schiffe durch die Straße von Hormus. Darunter befand sich der Großtanker Nissos Kea, der etwa zwei Millionen Barrel im Irak geladenes Basrah-Rohöl transportierte. Bei den übrigen Schiffen handelt es sich um zwei Flüssiggas-Tanker und einen kleineren Massengutfrachter. Insgesamt verließen in dieser Woche Kpler zufolge nur sechs Rohöltanker die Straße von Hormus. 21 Schiffe fuhren ein, die meisten davon über die iranische Route. Vor dem Iran-Krieg passierten üblicherweise 130 bis 140 Schiffe in dem Zeitraum die Meerenge, die Iran im Zuge des Krieges blockiert.Luzia GeierInsider: Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan planen VerteidigungspaktSaudi-Arabien, die Türkei und Pakistan wollen Insidern zufolge ein Verteidigungsabkommen unterzeichnen. Die Vereinbarung solle in Saudi-Arabien besiegelt werden, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Details waren zunächst nicht bekannt. Riad strebt eine engere Sicherheitszusammenarbeit mit Verbündeten an und warnt vor einer zunehmenden Bedrohung durch von Iran unterstützte Gruppen. Einem saudischen Regierungsvertreter zufolge könnten geplante Angriffe dieser Gruppen darauf abzielen, die diplomatischen Bemühungen um eine Entspannung im Verhältnis zu Iran zu stören. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif ist schon in Saudi-Arabien eingetroffen, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wird noch erwartet.Luzia GeierSprecher: Elf Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-ArabienNach Angaben des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses in Jemen sind bei Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz mindestens elf Zivilisten in Saudi-Arabien verletzt worden. Sieben seien saudische Staatsbürger gewesen, die bei dem Beschuss in der Region Nadschran unter anderem Verbrennungen erlitten hätten, teilte Koalitionssprecher Turki al-Maliki in der Nacht auf der Plattform X mit. Zudem seien zwei Staatsbürger Ägyptens sowie einer Pakistans und einer aus Jemen aufgrund der „terroristischen Huthi-Angriffe“ verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein vierjähriges Kind. Die Huthi hätten „wahllos zivile Objekte“ beschossen, was einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht darstellte, hieß es. Weitere Details wurden nicht genannt. Stellungnahmen der Huthi oder der Regierung in Teheran lagen zunächst nicht vor.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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Mohsen Resai gilt als einer der erfahrensten Männer im iranischen Machtapparat. Jetzt wird er zum obersten Sicherheitsberater.







