Didi Hallervorden und Sven Schulze haben verschiedene Meinungen. Statt die zu diskutieren, Reihen sie aber Monologe aneinander – und lachen auch mal über Frauen.

Didi Hallervorden und Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) führen gemeinsam eine Gesprächsreihe unter dem Motto Kunst braucht Freiheit durch Sachsen-Anhalt

Matthias Gränzdörfer/imago

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) lugt einmal auf die Bühne, bevor es losgeht. Noch sind die 112 Sitzplätze des Theaters in Naumburg leer. Die Kameras vom ZDF, der Deutschen Welle und der dpa stehen schon. Durch die geschlossene Tür dringt Stimmengewirr in den Theatersaal, in einer halben Stunde geht’s los.

Bereits zum vierten Mal teilen sich dann der CDU-Spitzenkandidat Schulze und der Kabarettisten Dieter „Didi“ Hallervorden in diesem Wahlkampf eine Bühne. Wie in Magdeburg, Halle und Dessau ist auch diese letzte Veranstaltung in Naumburg ausgebucht. Doch nicht deshalb sorgte die kleine Tour bundesweit für Aufsehen. Statt netter Palim-Palim-Sketche kritisierte Hallervorden in Sachsen-Anhalt in einem Lied Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Aufrüstungspläne. Ob das der CDU geholfen hat?