Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) will im Landtagswahlkampf weiter mit dem Kabarettisten Dieter »Didi« Hallervorden auftreten, obwohl dessen Einlagen für Wirbel sorgen. Nach Veranstaltungen in Halle an der Saale und Magdeburg in den vergangenen Tagen gehe es wie geplant nächste Woche in Dessau und Naumburg weiter, sagte der Generalsekretär des CDU-Landesverbands, Mario Karschunke, der Nachrichtenagentur dpa. Die Veranstaltungen seien sehr gut gebucht. Für Dessau am Montag gebe es rund 600 Anmeldungen.
Bei dem Gesprächsformat mit dem Titel »Kultur braucht Freiheit« stehen Hallervorden und Schulze gemeinsam mit einer Moderatorin auf der Bühne. Es geht um den persönlichen Begriff von Freiheit und darum, welche Rolle Kunst, Meinungsfreiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer Demokratie spielen.Hallervorden bietet musikalische Beiträge dar und legt den Fokus stark auf Frieden. Die aktuelle Verteidigungs- und Rüstungspolitik lehnt der 90-Jährige ab. Auch auf die von ihm bereits früher kritisierte Politik Israels nimmt er bei den Auftritten Bezug: In einem Hintergrundvideo zu einer Gesangseinlage wurde kurz das Foto einer Demonstration mit dem Schriftzug »Stoppt den Völkermord in Gaza« eingeblendet.











