Startseite

Politik

International

Migrationsstreit: Spanien verweigert zehn Personen aus Italien die Einreise Der Streit über unerlaubte Einwanderung geht weiter. Spanien und Italien kontrollieren wieder ihre Grenzen. Beide Regierungen begründen die Maßnahmen mit Sicherheitsbedenken.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez (links) und Innenminister Fernando Grande Marlaska. Foto: AFPMadrid. Nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen für Reisende aus Italien hat Spanien zehn Personen die Einreise verweigert. Dies teilte das spanische Innenministerium am späten Samstagabend mit. Demnach wurden am ersten Tag der Maßnahme insgesamt 199 Personen auf zwölf Flügen aus Italien an den Flughäfen von Madrid, Barcelona, Sevilla, Bilbao, Alicante und Valencia kontrolliert. Spanien hatte am Freitag angekündigt, die Kontrollen für Flüge und Schiffe aus Italien bis zum 7. September beizubehalten.Die Regierung in Madrid reagiert damit auf einen ähnlichen Schritt Italiens im Streit über unerlaubte Einwanderung. Rom hatte seinerseits zum 1. August die Schengen-Regeln für das Reisen ohne Grenzkontrollen mit Spanien ausgesetzt und will die Kontrollen mindestens bis zum 15. August aufrechterhalten. Als Grund nannte Italien den Ansturm von 72.000 Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta am 30. Juli.Der italienische Außenminister Antonio Tajani äußerte die Hoffnung, die Aussetzung bald wieder aufheben zu können, „sobald keine Gefahr mehr besteht“, wie er der Zeitung „Corriere della Sera“ sagte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt