„Hope!“ ist das Motto des Sommerfestivals am Hamburger Kampnagel. Ein Parforce-Ritt durch Tanz, Performance, Konzert und Debatte soll die Sinne anregen.
Szenenbild aus Ayelen Parolins „Irresistible Revolution“
Stanislav Dobak
Hoffnung ist im Gegensatz zu naivem Optimismus eine innere Bewegtheit, die hinausführen will aus der beängstigenden Wirklichkeit. Raus aus den multikrisenhaften Bedrohungen. Auch wenn sich ein solcher Ausweg nicht öffnet, niemand ihn aufzeigt und zudem an einen erlösenden Deus ex machina nicht zu glauben ist, rumort die Hoffnungsenergie tatenlos weiter.
Wie Kunst sie freisetzen kann, will das diesjährige Sommerfestival auf Kampnagel zeigen, dem Produktionshaus der freien darstellenden Künste in den ehemaligen Kranfabrikhallen von „Nagel & Kaemp“ in Hamburg-Winterhude. „hope!“ hat sich der seit 2013 amtierende künstlerische Leiter András Siebold als Motto ausgedacht und das Ausrufezeichen ganz im Sinne von Ernst Blochs „Prinzip Hoffnung“ als Aufforderung zum Handeln gesetzt:







