Wer eine Buchhandlung in Westerland betritt, kennt das Phänomen: Zu Dutzenden liegen dort sogenannte »Syltromane« aus. Sie haben meist einen meer- oder himmelblauen Einband, die Cover zieren Friesenhäuser, Möwen, Seegras oder Leuchtürme, sie tragen Titel wie »Das Glück zwischen den Dünen« oder »Deine Spuren im Sand«. Meist sind die Heldinnen Frauen, die auf der Insel einen Neuanfang wagen – und meist gibt es ein Happy End. Die Hamburger Autorin Claudia Thesenfitz ist eine der bekanntesten Vertreterinnen dieser Szene. Ihr Debütroman »Sylt oder Selters« war 2015 ein Überraschungserfolg. Seither hat sie jedes Jahr einen Syltroman geschrieben. Im Interview erzählt sie von ihrer Sylt-Faszination, warum sie auf der Insel nur campt und warum ihre Mutter ihr Kampen verbieten wollte.
Syltromane: »Jetzt denkst du dir mal das Allerbescheuerteste aus, was geht.«
Die Hamburgerin Claudia Thesenfitz schreibt Romane über Frauen, die auf Sylt ihr Glück finden – und versteht sie als feministische Mutmacher.






