Das Hausboot, mit dem die Schwestern einst über den kleinen Fluss in der Bretagne geschippert sind, liegt noch an seinem Platz. Jahrelang haben sich die beiden Frauen nicht gesehen, jetzt müssen sie gemeinsam das Haus der Eltern in Luxemburg räumen. Kurz entschlossen haben sie sich von dort aus auf die Fahrt in die alte Feriengegend gemacht und legen ab. Doch dann vergisst die eine, das Boot am Anlegeplatz ordentlich zu vertäuen, es wird Opfer des Wehrs. Anknüpfen an Vergangenes, das wissen die Schwestern, geht manchmal genauso schief wie ihr kleiner Ausflug. In „Man müsste versuchen, glücklich zu sein“ hat Julia Holbe aufgeschrieben, wie es sich verhält mit Familien, ihren Geschichten und dem Zusammenhalt, den sie stiften.
Neues Buch von Julia Holbe: „Man müsste versuchen, glücklich zu sein“
Die Frankfurter Autorin Julia Holbe schreibt über Schwestern und Erinnerungen. Ihr neuer Roman zeigt, wie eng Familienbande und Konflikte verknüpft sind.







