Wenn die Modewelt anfängt, Fahrräder, hölzerne Badestege und Käsebrote in ihren Instagram-Stories zu teilen, weiß man: Es ist wieder so weit – die Copenhagen Fashion Week steht an. Dass die dänische Hauptstadt nun das 20. Jahr ihrer Modewoche feierte – mit einem Vier-Tage-Programm aus 34 Shows und Präsentationen –, ist deshalb weit mehr als ein Jubiläum. Es ist ein Anlass, die Rolle dieser Modewoche zu bilanzieren. In der Modebranche spricht man traditionell von den „Big Four“, den großen Vier: Paris, Mailand, London und New York bilden das Gravitationszentrum. Innerhalb dieser festgesteckten Hierarchie hat sich Kopenhagen in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten fünften Platz erkämpft – als die wohl einflussreichste Alternative zu den großen Playern.
Cecilie Thorsmark, seit 2018 CEO der Copenhagen Fashion Week.
© Tine Bek
Wie erlebt die wichtigste Frau der Kopenhagener Modewoche diesen Meilenstein? Für Cecilie Thorsmark, CEO der Copenhagen Fashion Week, sei es in erster Linie eine „der arbeitsreichsten Zeiten des Jahres“, aber auch ihre liebste. „Es steckt eine enorme Menge Arbeit in jeder Saison, und diese fühlt sich durch das Jubiläum besonders an. Ich empfinde ein großes Gefühl von Stolz, wenn ich sehe, wie weit wir gekommen sind.“










