Mit Wolfram Weimer fordert erstmals ein Mitglied der Bundesregierung den Rücktritt des Fifa-Chefs. Vom DFB erwartet er „aktiven Widerstand“.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: parteilos, aber mit einer Meinung zu Fußball
Georg Wendt/dpa
dpa | Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer fordert als erstes Mitglied der Bundesregierung den Rücktritt des Fußball-Weltverbandspräsidenten Gianni Infantino. „Infantino hat dem Weltfußball mit einem geplanten Ausverkauf der WM schwer geschadet“, sagte der parteilose 61-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Er hat das Vertrauen der europäischen Fußballcommunity verloren und sollte sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wiederwahl stellen.“
Infantino hatte versucht, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen. Nach wenigen Tagen stoppte er diese Pläne unter großem Druck, vor allem von der Europäischen Fußball-Union UEFA.










