Stand: 04.08.2026 • 14:08 Uhr

Nachdem Infantino von seinem leitenden Berater Carlos Codeiro für seinen Alleingang kritisiert wurde, hat sich jetzt auch sein Vertrauter Arsène Wenger erstmals geäußert. Der FIFA-Direktor sah sich zu einer "Klarstellung" gezwungen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält nach seinem gescheiterten Investorendeal auch aus dem eigenen Lager weiter Gegenwind. "Ich war an diesem Plan nicht beteiligt und habe erst aus der Presse von diesem Vorhaben erfahren", sagte Trainer-Ikone Arsène Wenger, der seit 2019 als Direktor der Abteilung für globale Fußballentwicklung für den Weltverband arbeitet. Er sehe sich deshalb zu einer "Klarstellung" gezwungen.

Infantinos Rückzug "war absolut notwendig"

"Die Entscheidung, das Projekt zurückzuziehen, war absolut notwendig und unumstritten", schrieb der 76-Jährige in seinem Statement. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die FIFA unabhängig sein und unserem Sport mit Engagement, Transparenz und Integrität dienen muss".