Ex‑Goldman‑Banker, FIFA‑Insider, jetzt lautester Kritiker: Carlos Cordeiro, Infantinos Top‑Berater, tritt aus Protest gegen den WM‑Investorenplan zurück. Kippt Infantinos Milliardenprojekt?

31.07.2026, 15.37 Uhr

Rückzug aus Protest: Infantinos Berater Carlos Cordeiro nennt den geplanten Anteilsverkauf ein „schlechtes Geschäft“

Boykott-Drohung der Uefa, massive Kritik der Verbände und nun auch noch der Rücktritt eines hochrangigen FIFA-Beraters: Der Widerstand gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) wächst nach der Vorstellung seiner Investorenpläne rasant. Der Präsident des Fußball-Weltverbands verliert immer stärker an Unterstützung, weltweit und im eigenen Haus.

Neben der europäischen Uefa, die gar mit WM-Boykott droht, ist auch der asiatische Fußballdachverband AFC deutlich auf Distanz zu Infantino und seinen so stark in die Kritik geratenen Investorenplänen gegangen. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Verband Concacaf spricht sich gegen das Vorhaben aus. Selbst innerhalb der Fifa tun sich gewaltige Gräben auf. Carlos Cordeiro, ein hochrangiger Berater Infantinos, trat aus Protest gegen das Vorhaben zurück – und zwar mit drastischen Worten.