Der Drohnenfall in Leipzig passt zur hybriden Kriegsführung. Auch eine vereitelte Attacke bringt die Verunsicherung mit sich, die sie erreichen will.
Die für einen Angriff ausgerüstete Drohne war nahe einer ukrainischen Transportmaschine sichergestellt worden
Hendrik Schmidt/dpa
D a sind sie wieder – die „fremden Mächte“. Klingt mysteriös, gruselig, wenn nicht gar religiös-spirituell. Gemeint sind staatliche Akteure, die spionieren, sabotieren, angreifen. Zum Beispiel Deutschland, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in dieser Woche mitteilen musste. Zumindest schließt er Aktivitäten „fremder Mächte“ nicht aus.
Eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne wurde auf dem Flughafen Leipzig entdeckt – in der Nähe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonov. Zum Glück explodierte das unbekannte Flugobjekt nicht und niemand kam zu schaden. Laut Berichten hatte ein Mitarbeiter des Flughafens die Drohne gestoppt. Mit dem Fuß. Der Vorfall hat alle Zutaten, die es für eine dramatische Geschichte braucht: das böse Ungewisse, Gefahr und zum Schluss auch noch einen Helden.










