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Handel + Konsumgüter
Nächtlicher Einkauf: Für diejenigen, die vorab Anteile im Wert von mindestens 100 Euro zeichnen, öffnet die Automatiktür des Supermarkts jederzeit. Foto: Kilian Harmening Einzelhandel: In diesem Supermarkt kostet der Zutritt 100 Euro Nachts einkaufen darf nur, wer Anteile erwirbt. In einem Dorf in Niedersachsen respektieren die Kunden das ungewöhnliche Konzept. Bald könnte es in Hunderten Supermärkten Alltag sein.
Axstedt. Nur ein leises, unaufhörliches Zirpen der Grillen gleitet durch die Windstille an der Hauptstraße im niedersächsischen Axstedt. Plötzlich raschelt es im Schotter. Bernd Manitzky und Olivia Akomewo nähern sich.Das Pärchen wohnt direkt gegenüber. Ausgerechnet in nebligen Nächten, sagt Manitzky fast pathetisch, schaut er besonders gern aus dem Fenster. Dann ist das lehmfarbene Gebäude auf der anderen Straßenseite fast ganz im Nebel verschwunden, und nur der grelle Schriftzug „Tante Enso“ leuchtet durch den Dunst hindurch.Manitzky, ein junger Mann, schwärmt gerade von einem Supermarkt.Erst nennt er ihn „heilige Tanke“, dann lacht er kurz und tauft ihn „großer Kühlschrank des Dorfs“. Warum wird der junge Kerl so emotional, wo es doch nur um seinen Einkauf geht?Was sich hier in der Dunkelheit andeutet, ist ein Gegenentwurf zum Ladensterben auf dem Land – mitfinanziert von den Kunden selbst. Ein kleiner Teil dieses „großen Kühlschranks“ gehört also Manitzky selbst.Wie funktioniert das? Und sieht so das Einkaufen der Zukunft aus? Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






