Im Nordwesten Brandenburgs gibt es jetzt einen genossenschaftlich getragenen, rund um die Uhr zugänglichen Supermarkt. Ich will dran glauben.
Einkaufen rund um die Uhr: Blick in einen Laden von Tante Enso
Kay Michalak
D er Kasse des Vertrauens begegnet man im Sommer häufig an Brandenburgs Straßen. Für gewöhnlich steht sie in einem Holzregal neben selbst erzeugten Lebensmitteln: Marmelade, Eier, Gemüse, aktuell sind Zucchinis sehr beliebt. Das Geld dafür wirft man in eine kleine Sparbüchse.
Will man andere Dinge kaufen, wird es schwieriger. Dass Dorfläden sterben, ist Realität. Sie lassen eine Lücke, die „Tante Enso“ füllen will. In Orten, die mindestens 5 Kilometer vom nächsten Supermarkt entfernt sind, sucht Enso Unterstützer:innen, die für 100 Euro Genossenschaftsanteile zeichnen. Sind 300 Leute beisammen, wird ein Markt eröffnet.






