Iran hält dem amerikanischen Druck bisher gut stand, kann aber an seiner geopolitischen Lage nichts ändern. Wie nach dem Lehrbuch schließen sich jetzt die drei wichtigsten Mächte aus der Nachbarschaft zusammen, um ein Gegengewicht zum Machtzuwachs für Teheran zu schaffen, mit dem Trumps törichter Krieg zu enden droht.Pakistan und Saudi-Arabien arbeiten schon länger bei der Verteidigung zusammen, deshalb zeigt vor allem die Teilnahme der Türkei, worum es geht: Es herrscht Sorge vor einer langfristigen Bedrohung durch Iran, das seine Ideologie nicht aufgegeben, seine Schattenarmeen nicht verloren und nun womöglich dauerhaft die Straße von Hormus unter Kontrolle hat.Ein Partner ist AtommachtTrump mag sich (und seinen Wählern) weiter einreden, dass er am Golf einen großen Sieg errungen habe. Drei seiner Verbündeten, einer davon ein NATO-Mitglied, sehen es realistischer: Iran wird auf absehbare Zeit ein Störfaktor im Nahen Osten bleiben, gegen den man besser zusammenarbeitet.Unter den drei Kooperationspartnern ist auch eine Atommacht. Die verbreitete Vorstellung, dass insbesondere Saudi-Arabien seine Bombe eines Tages einfach in Pakistan kauft, ist nicht allzu realistisch, aber auch in dieser Hinsicht hat Trump bisher das Gegenteil von dem erreicht, was er angeblich wollte: Sein Angriff hat nicht nur Iran den Wert von Atomwaffen vor Augen geführt, sondern auch den anderen Ländern der Region.
Iran: Allianz von Saudi-Arabien Pakistan und Türkei
Trump mag sich einreden, dass er am Golf einen großen Sieg errungen habe. Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei wissen, wie es wirklich ist.











