Der Münchner Technologiekonzern Siemens baut in den USA zwei neue Werke für die elektrische Ausrüstung von Rechenzentren. Siemens werde mehr als 200 Millionen Dollar in die beiden Fabriken in Pendergrass im Bundesstaat Georgia und in Grand Prairie in Texas investieren, teilte Siemens am Freitag mit. Dabei würden 1500 Arbeitsplätze geschaffen.
„Mit diesen Investitionen in den Vereinigten Staaten stärken wir unsere Position, um den KI-Ausbau zu unterstützen und Kunden dabei zu helfen, Rechenzentren zu realisieren, die sowohl KI-fähig als auch effizient und resilient sind“, sagte Vorstandschef Roland Busch (61). In den ersten neun Monaten hatten sich die Bestellungen im Rechenzentrums-Geschäft von Siemens auf sechs Milliarden Euro mehr als verdoppelt.
Siemens produziert in den beiden neuen Werken Systeme zur Verteilung, Überwachung und Steuerung der Stromversorgung in hochkomplexen Systemen mit einem hohen Energieverbrauch. Damit könnten Kunden ihre Kapazitäten erweitern und gleichzeitig die Betriebssicherheit gewährleisten, flexibel auf Lastschwankungen reagieren und Energie sowie Ausrüstung effizienter nutzen, hieß es in der Mitteilung.
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