Dass Social Media voller Gefahren für Kinder und Jugendliche stecken, darin sind sich Experten, Politik und Öffentlichkeit einig. Auch in der EU gibt es Bestrebungen, Teenager besser zu schützen. Gerade hat Frankreich ein Social-Media-Verbot für alle unter 15-Jährigen ab 2027 beschlossen.

Doch derartige Verbote sind nicht so leicht umzusetzen. Das zeigt auch das Beispiel des Vorreiters Australien: Dort wurde Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für Jugendliche eingeführt, das sich in der Praxis allerdings leicht umgehen lässt. Gegner von Beschränkungen sind naturgemäß die Social-Media-Konzerne selbst – und sie sind mächtige Gegner. Die Techindustrie steckt jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge in ihre Brüsseler Lobbyarbeit. Meta und Google wissen zudem die US-Regierung hinter sich. Meine Kollegin Mirjam Hecking analysiert die Gemengelage und lotet die Chancen für wirksame Beschränkungen aus, gegen die Attacken von Big Tech zu bestehen .

Teenager bei der Social-Media-Nutzung: Die EU will Jugendliche besser schützen

Die Wirtschaftsnews des Tages:Der Druck auf Social-Media-Konzerne wächst auch in den USA. Der Vorwurf: Gefährdung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. So ist Meta jetzt im US-Bundesstaat New Mexico zu einer Strafe von 567 Millionen Dollar (rund 492 Milliarden Euro) verurteilt worden und muss seine Plattformen Instagram und Facebook für minderjährige Nutzer stark einschränken. Und das ist nicht die einzige Klage dieser Art in den USA.Für Christine Lagarde (70) war es ein Schlag ins Gesicht. Die EZB-Chefin erfuhr erst im Nachhinein, dass die US-Notenbank Fed zur Stützung des Yen interveniert und Euros verkauft hatte. EZB-Vertreter sehen darin einen „beispiellosen Bruch“ mit langjährigen Konventionen zur Zusammenarbeit zwischen westlichen Währungsbehörden.Um Donald Trumps (80) rigoroser Zollpolitik künftig zu entgehen, will Daimler Truck ein neues Werk in den USA bauen. Im zweiten Quartal haben sich die US-Zölle weiterhin belastend auf die Profitabilität ausgewirkt, teilte der Konzern mit.