Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 32/2026.
In Gummistiefeln stapft Maren Jarosch zum Ufer des Hamburger Eichbaumsees, bepackt mit Eimer, Kabeln, Fläschchen und einem Becher, der an einem langen Stab befestigt ist. In der Ferne, wo eine Ente mit ihren Küken schwimmt, scheint das Wasser blau und klar. Doch am Ufer riecht es nach einer Mischung aus Tankstellentoilette, abgestandenem Blumenwasser und Fisch. Die 40-Jährige senkt ihren Blick auf den Ufersaum. Ein blauer Streifen schimmert genau an der Grenze zum Wasser, der Farbton liegt irgendwo zwischen Textmarker und WC-Reiniger. »Da versteckt sich was«, sagt sie.













