Am Haager Weiher mitten im Ampertal herrscht an diesem Montagvormittag Ruhe. Der Himmel ist leicht bewölkt, zwei Frauen sitzen auf dem Steg, allein der Kiesabbau auf der anderen Seite sorgt für etwas Lärm. Die Hygieniker des Freisinger Gesundheitsamtes kommen gegen 9.30 Uhr an, als Erstes werfen sie einen Blick auf das Gelände. „Seerosen sind ein gutes Zeichen“, sagt Mike Wünsche und zeigt sie mit dem Finger. Seerosen sind nämlich empfindliche Pflanzen, die sauerstoffreiches Wasser brauchen, um gut zu gedeihen. Zwar können sie auch in leicht verschmutzten Gewässern überleben, aber generell gelten sie als Indikator für eine gute Wasserqualität.
Freizeit: Wie sauber sind Münchens Badeseen?
Alle vier Wochen werden sogenannte EU-Badeseen mikrobiologisch überprüft. Doch chemische Analysen werden dabei nicht vorgenommen.







