28 Grad mit wolkenlosem Himmel in Rostock und Schwerin. Schönstes Badewetter, doch auch im Urlaubsland MV nimmt durch die hohen Temperaturen in einigen Seen das Wachstum der Blaualgen zu. Blaugrüne Schlieren, Flocken auf der Wasseroberfläche oder ein muffiger Geruch: Wer solche Auffälligkeiten an einem Badesee bemerkt, sollte nicht ins Wasser gehen. In Mecklenburg-Vorpommern weisen die zuständigen Gesundheitsämter derzeit an zahlreichen Badestellen auf ein erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien hin, umgangssprachlich Blaualgen genannt.
Die Badewasserkarte des Landes MV bildet dabei den weitgehend aktuellen Stand ab. Nach Auskunft einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums erfolgen Beprobungen monatlich, doch bei aktuellen Entwicklungen können auch die Kommunen ihre Warnungen selbst einpflegen. „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gesundheitsämter stellen die Warnhinweise ein beziehungsweise löschen diese auch wieder“, sagt Maria Heide, Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales MV (Lagus).
Die Karte ist die zentrale Übersicht des Landes, in der alle Badewarnungen sowie Informationen zu den einzelnen Badestellen zu finden sind. Die Einträge können sich durch neue Kontrollen oder Beobachtungen vor Ort kurzfristig ändern.












