Wer in diesen Tagen an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern Abkühlung sucht, sollte westlich von Warnemünde vorsichtig sein: In der Ostsee wurde dort ein Algenteppich gesichtet. Es besteht der Verdacht auf Blaualgen. Das Gesundheitsamt der Stadt Rostock rät deshalb, in den betroffenen Bereichen vorerst nicht ins Wasser zu gehen und den Kontakt mit den Algen zu meiden. Besonders wichtig ist diese Warnung für Familien mit Kindern und für Hundebesitzer. Betroffen ist ein klar abgegrenzter Küstenstreifen im Landkreis Rostock. Was die Blaualgen in der Ostsee bei Warnemünde gefährlich macht, wo genau die Gefahr lauert und wie Sie sich schützen können – der Überblick.

Der Algenteppich wurde westlich von Warnemünde im Landkreis Rostock beobachtet. Betroffen sind laut Stadtverwaltung die Strandabschnitte 30 bis 36. Der Bereich reicht etwa vom Neuen Friedhof Warnemünde aus in westlicher Richtung. Darüber informierte gestern das Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Stadt Rostock.

Wichtig zu wissen: Solche Ansammlungen bleiben nicht zwingend an einer Stelle. Wind und Strömung können die Verfärbungen an der Wasseroberfläche verschieben – oder ganz auflösen.

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