PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBis zu einem Viertel geht verlorenTest: Ladeverluste bei E-AutosStand: 12:07 UhrLesedauer: 2 MinutenWer seine Ladeverluste minimieren will, sollte das Laden an einer Haushaltssteckdose nur im Notfall in Erwägung ziehenQuelle: ADACNicht der gesamte Strom aus der Steckdose landet im Akku eines Elektroautos. Eine ADAC-Messung zeigt Ladeverluste von teils mehr als 20 Prozent – und große Unterschiede zwischen Fahrzeugen und Ladearten.SP-X/München. Bei den Energiekosten sind Elektroautos Verbrennern in der Regel deutlich überlegen. In entsprechenden Vergleichsrechnungen werden allerdings die Ladeverluste gerne ausgeblendet. Denn jedes E-Auto zieht beim Laden mehr Strom aus dem Netz, als anschließend in der Batterie für den Antrieb zur Verfügung steht. Wie groß die Differenz ausfällt, hat der ADAC nun bei fünf aktuellen Elektromodellen untersucht. Dabei zeigten sich überraschend große Unterschiede, sowohl zwischen den Fahrzeugen als auch zwischen den verschiedenen Ladearten.

Besonders ineffizient ist das Laden an der Haushaltssteckdose. Über das bei vielen Elektroautos erhältliche Notladekabel fließt der Strom dort in der Regel mit lediglich 2,3 kW. Neben viel Geduld kostet das mitunter auch beträchtliche Mengen zusätzlicher Energie. Beim Mercedes-Benz CLA 350 EQ ermittelte der ADAC Ladeverluste von 24,2 Prozent. Fast ein Viertel des aus dem Netz bezogenen Stroms kam somit nicht im Akku an. Bei VW ID.7 Tourer, Volvo EX30, Renault 5 E-Tech und Tesla Model Y lagen die Verluste im Steckdosenmodus zwischen 12,7 und 15,3 Prozent.