Durch seinen Garten streift er einfach gerne, es ist ja auch ein besonderer Flecken Erde, hinten drin im Kleinwalsertal, vor der Kulisse mächtiger Berge. Andi Haller reibt hier an einer Zitronenverbene und reißt dort etwas von der Pfefferminze ab. Er rupft ein Blatt ab vom Radichetta, ganz frisch, ganz saftig, ein fleischiges Stück Salat, reif, um geerntet zu werden. Er wird den Salatkopf bald ausliefern, auch den Lollo Rosso, an die Spitzengastronomie ums Eck. Und natürlich versorgt er sich weiterhin selbst mit seinem Gemüse, seinem Obst und auch seinen Kräutern, die in seinem 10 000 Quadratmeter großen Garten in 1100 Metern Höhe wachsen.