Die erste Nackt-Fahrraddemo Deutschlands findet am Sonntag in Berlin statt. Organisator Ralf Sprenger sagt, wieso es dabei vor allem um Selbstakzeptanz geht.
Selbstermächtigung in London
Tayfun Salci/ZUMA/imago
taz: Herr Sprenger, Sie rufen am Sonntag zum World Naked Bike Ride in Berlin auf, der ersten Nackt-Fahrraddemo in Deutschland. Gibt es in Berlin nicht schon genügend Orte, an denen Menschen nackt sein können?
Ralf Sprenger: FKK-Bereiche haben ein bisschen was von einem Reservat, ein abgegrenztes Gebiet, in dem man sich ausleben darf. Dabei ist Nacktheit etwas Natürliches, das man nicht wegsperren muss. Und dass man in Berlin auch in Clubs nackt sein darf, hat wenig mit dem Naturismus zu tun, wie wir ihn vertreten. Wir wollen zeigen, dass Nacktheit nicht mit Sexualität verbunden sein muss. Es geht nicht um Selbstdarstellung.







