Heute geht es um Sicherheitslücken bei der Drohnenabwehr. Um die Folgen des Niedrigwassers für die Wirtschaft. Und um einen jungen sächsischen Grünenabgeordneten, der Mut beweist.
07.08.2026, 05.57 Uhr
Busfahrer mit Anti-Drohnen-FähigkeitenDa sichtet also ein aufmerksamer Busfahrer am späten Dienstagabend auf dem Rollfeld des Flughafens Halle/Leipzig eine Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug und tritt sie zu Boden. Der Mann konnte in dem Moment nicht wissen, dass das Gerät militärischen Sprengstoff trug. Dass er nur knapp einer Katastrophe entkam.
Ukrainische Antonow auf Flughafen Leipzig/Halle: Knapp vorbei an der Katastrophe
Der Einsatz des Busfahrers war beherzt. Er ist aber auch ein Sinnbild für den kläglichen Stand der Drohnenabwehr in Deutschland. Feindliche Drohnen, so scheint es, werden hierzulande mit Hand und Fuß bekämpft.Erstmals ist nun eine Drohne mit Sprengsatz im deutschen Luftraum aufgetaucht (mehr dazu hier ). Verdächtige Drohnenflüge sind aber kein neues Phänomen. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden an den bundesweit 15 internationalen Verkehrsflughäfen 166 solcher Flugobjekte gemeldet, wie die Deutsche Flugsicherung mitteilt. Im ersten Halbjahr 2025 waren es noch 101 Fälle gewesen.












