Vor dem Supreme Court war er zuletzt krachend gescheitert. Jetzt startet Donald Trump den nächsten Vorstoß, um die Staatsbürgerschaft bei Geburt einzuschränken. Im Fokus: Schwangere mit Reiseziel USA.
07.08.2026, 02.35 Uhr
Donald Trump (rechts) und seine rechte Hand Stephen Miller (stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses für politische Angelegenheiten)
Trotz seiner jüngsten Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof (mehr dazu hier) lässt US-Präsident Donald Trump im Streit über die US-Staatsbürgerschaft nicht locker. Neugeborenen, deren Mütter ausschließlich für die Geburt in die USA reisen, soll künftig nicht mehr automatisch die US-Staatsbürgerschaft zugesprochen werden. Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, mit dem gegen »Geburtstourismus« vorgegangen werden soll.
Vize-Stabschef Stephen Miller sagte, es gebe Menschen, die unter dem Vorwand eines Disneyland-Besuchs einreisen würden. Doch der eigentliche Grund sei, in den Vereinigten Staaten ein Kind zur Welt zu bringen, damit es automatisch US-Staatsbürger wird. Miller gilt als einer der Vordenker der teils rassistisch geprägten US-Einwanderungspolitik.











