Sein erster Versuch, das Recht auf Staatsbürgerschaft bei Geburt in den USA abzuschaffen, scheiterte am Obersten Gericht. Trump versucht es erneut.
Trump und sein Anti-Migrations-Strippenzieher Stephen Miller bei der Unterzeichnung der Dekrete im Weißen Haus am Donnerstag
Evelyn Hockstein/reuters
US-Präsident Donald Trump unternimmt einen neuen Anlauf, das automatische Recht auf die US-Staatsbürgerschaft durch Geburt in den Vereinigten Staaten einzuschränken. Am Donnerstag (Ortszeit) unterzeichnete er zwei Erlasse, darunter einen, der den Kreis der Menschen begrenzen soll, die durch ihre Geburt in den USA die Staatsbürgerschaft erhalten.
Der neue Erlass ist enger gefasst als Trumps früherer, vom Obersten Gericht gestoppter Vorstoß. Er soll das Geburtsrecht auf die Staatsbürgerschaft für bestimmte Gruppen einschränken, darunter Kinder von Eltern mit Verbindungen zu ausländischen Regierungen und internationalen Organisationen sowie Kinder von Personen, die als „feindliche Ausländer“ eingestuft werden. Auch Fälle, in denen Eltern durch Betrug die Staatsbürgerschaft erlangen wollten, sollen erfasst werden.











