Farhad N. raste mit seinem Wagen in einen Verdi-Demonstrationszug. Nun hat das Oberlandesgericht München sein Urteil gesprochen.
Zwei Tote: Nach dem Anschlag auf die Verdi-Demonstration im Februar 2025 in München
Christoph Trost/dpa
Von einer „Schneise der Verwüstung“ spricht der Vorsitzende Richter Michael Höhne. „Schneepflugartig“ habe Farhad N. „mit absolutem Vernichtungswillen“ gehandelt. In einen Demonstrationszug der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in der Münchner Innenstadt war der Mann von hinten mit seinem weißen Mini hineingerast. Er drückte das Pedal so stark wie möglich durch, das Fahrzeug kam erst durch die Menschen darunter zum Stehen.
Dieser 13. Februar 2025 war ein Horrortag für die ganze Republik. Die 37-jährige Amel S. wurde getötet, ebenso ihre zweijährige Tochter Hafsa, die im Kinderwagen saß. Sie hatten das Pech, ganz hinten im Demonstrationszug mit 1.400 Teilnehmenden zu laufen und damit als Erste erfasst zu werden. Zudem gab es 44 Verletzte, viele davon schwer.










