Sie ist mehr als 21 Milliarden Kilometer von uns entfernt und seit 1977 im Weltall unterwegs: die Raumsonde Voyager 2. Die Sonde ist ein echter Dauerbrenner, fünf ihrer wissenschaftlichen Messgeräte sind noch immer in Betrieb. Und sie hat vor 37 Jahren Bilder gemacht, die die Wissenschaftler:innen heute noch beschäftigen.Anzeige

Voyager 2 flog 1989 am Neptunmond Triton vorbei und fotografierte ihn bei einem spektakulären Ausbruch: dunkle Fontänen, die laut Nasa fast acht Kilometer in die Höhe stiegen und dann 150 Kilometer weit in Windrichtung drifteten – und das auf der kältesten bekannten Oberfläche des Sonnensystems.

Die Entdeckung war von großer Bedeutung – nicht nur für die Triton-Forschung

Bis dahin war laut spacedaily.com davon ausgegangen worden, dass es bei Temperaturen von rund minus 235 Grad Celsius, die auf Triton herrschen, keine Aktivitäten geben könne. Dort ist es so kalt, dass der Großteil des Stickstoffs gefroren als Reif am Boden liegt. Doch die Stickstoff-Geysire des Triton zwangen die Wissenschaftler:innen dazu, ihre Vorstellung davon zu überdenken, was „tot“ in einer solch extremen Kälte eigentlich bedeutet.Anzeige

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