Huthi-Miliz: Haben saudiarabischen Tanker mit Rakete angegriffenDie Huthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben einen saudiarabischen Öltanker mit einer Rakete beschossen. Der Angriff habe vor der Küste der saudiarabischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer stattgefunden, sagt der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari. Einen Zeitpunkt für den Angriff nennt er nicht. Eine Stellungnahme Saudi-Arabiens liegt zunächst nicht vor. Die Huthi-Miliz kontrolliert Teile des Jemens und ist mit dem Iran verbündet. Sie hat eine Blockade gegen saudiarabische Schiffe im Roten Meer verhängt.Schiffsverkehr in Straße von Hormus stabilDer Schiffsverkehr an den strategisch wichtigen Meerengen Straße von Hormus und Bab al-Mandab ist auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Daten des Schiffstrackers Kpler zufolge passierten am Dienstag acht Schiffe die Straße von Hormus, was der Zahl des Vortages entspricht. Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatten üblicherweise 130 bis 140 Schiffe täglich die Wasserstraße im Persischen Golf durchquert.Der Iran hat als Reaktion auf den Konflikt die Meerenge geschlossen. Die USA blockieren ihrerseits iranische Häfen und Schiffe. Auf der anderen Seite der Arabischen Halbinsel passierten den Daten zufolge am Dienstag 20 Schiffe die Meerenge Bab al-Mandab, ebenfalls so viele wie am Vortag. Die Huthi-Miliz im Jemen, die mit dem Iran verbündet ist, kann von ihrem Gebiet aus die Meerenge im Osten des Roten Meeres kontrollieren.Emir von Katar telefoniert mit TrumpDer Emir von Katar hat wegen des Streits um die Schifffahrt in der Meerenge von Hormus mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Scheich Tamim bin Hamad al-Thani habe am Dienstag mit Trump darüber gesprochen, auf welche Weise „die Aussichten auf eine nachhaltige diplomatische Lösung der Krise verbessert werden könnten“, teilte das Büro des Emirs mit.Katar versucht, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. Während Trump erklärt hat, sein Land verhandle mit dem Iran über eine Eindämmung des Krieges, sagte der Teheraner Außenamtssprecher Ismail Baghai, der Iran spreche nur mit dem Oman über eine sichere Fahrt durch die Straße von Hormus. Es gehe um Routen, die „die Hoheitsrechte wahren und gleichzeitig den nationalen Sicherheitsinteressen sowohl des Irans als auch Omans Rechnung tragen“, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.Iran: Abkommen über Straße von Hormus von US-Verhalten abhängigDer Iran macht Staatsmedien zufolge ein Abkommen mit dem Oman über die Nutzung der Straße von Hormus vom Verhalten der USA abhängig. Ein Abschluss werde verzögert, „solange die Vereinigten Staaten den Iran weiterhin bedrohen“, erklärt ein iranischer Insider den Medien zufolge. Durch die Meeresenge am Persischen Golf wird normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen abgewickelt.Im Zuge des Krieges hat der Iran den Schiffsverkehr weitgehend blockiert. Die USA wiederum halten ihre Blockade des Schiffsverkehrs und der Häfen der Islamischen Republik aufrecht. Die Anrainerstaaten Iran und Oman verhandeln derzeit über die Kontrolle und sichere Passagen der Straße von Hormus.Trump droht Iran erneut und fordert rasche EinigungUS-Präsident Donald Trump spricht von „ganztägigen Verhandlungen“ mit dem Iran, die am Dienstag stattgefunden hätten. Sie seien positiv verlaufen, sagt er in einem Interview des US-Senders Fox. „Wir haben sehr gute Diskussionen mit dem Iran.“ Zugleich droht er erneut, die USA würden den Iran „wirklich hart“ treffen, sollte keine Einigung erzielt werden.Trump hat in jüngster Zeit wiederholt erklärt, es gebe Gespräche mit dem Iran über eine Beendigung des Krieges, der am 28. Februar mit den massiven Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen hat. Die Islamische Republik wies solche Äußerungen mehrfach zurück und erklärte, die einzigen laufenden Gespräche seien die mit dem Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus. Insider: Trump will mit Ausnahmeregelung für Schiffe Benzinpreise senkenDie US-Regierung will Insidern zufolge eine Ausnahmeregelung für das Seefahrtsrecht verlängern, um die hohen Benzinpreise zu bekämpfen. Präsident Donald Trump verschärft zugleich seine Angriffe auf Ölkonzerne wie Exxon Mobil und Chevron, denen er vorwirft, „zu viel Geld zu verdienen“. Die Regierung in Washington wird in den kommenden Tagen voraussichtlich eine Ausnahmeregelung für den sogenannten Jones Act verlängern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag.Das fast 100 Jahre alte Gesetz schreibt vor, dass Fracht zwischen US-Häfen nur auf Schiffen transportiert werden darf, die in den USA gebaut wurden, US-Firmen gehören und von amerikanischen Seeleuten betrieben werden. Die Aussetzung dieser Regel soll die Transportkosten senken.Bericht: USA und Iran vor Übergangsdeal über Straße von HormusIm Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal „Axios“ zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion. Die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte, schreibt „Axios“ weiter. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme.Hegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurückUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Iran-Krieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung „Kriegsminister“ genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: „Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch.“ Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien.Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons „gefährlich niedrig“ seien.Ölpest vor Oman weitet sich laut Satellitenbildern deutlich ausEin Ölaustritt aus einem seit Wochen vor der Küste Omans auf Grund sitzenden Tanker weitet sich nach Einschätzung von Experten anhand von Satellitenbildern deutlich aus. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf ausgewertete Aufnahmen. Greenpeace Deutschland teilte am Montag mit, Satellitenbilder vom Vortag zeigten einen inzwischen rund 150 Quadratkilometer großen Ölteppich. Betroffen seien große Teile der Insel Kiblijah vor der Küste der omanischen Provinz Dhofar.Die Aufnahmen vom Sonntag zeigen einen Ölfilm, der sich von dem auf Grund sitzenden Suezmax-Tanker „Caroline Bezengi“ nordöstlich ausbreitet. Das Schiff steht auf der britischen Sanktionsliste, weil es russisches Öl transportiert haben soll.Netanjahu: Kein Abzug vor vollständiger Entwaffnung der HamasIsrael will sich laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einer vollständigen Entwaffnung der Hamas nicht aus dem Gazastreifen zurückziehen. Die Entwaffnung müsse zuerst umgesetzt werden, erklärte Netanjahu in den sozialen Medien.Netanjahus Äußerungen deuteten auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Israel und der US-Regierung von Präsident Donald Trump über eine kürzlich angekündigte Vereinbarung zur Entwaffnung der militanten Gruppe hin. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hamas mit der Entwaffnung beginnt, während Israel seine Angriffe einstellt und den Rückzug aus dem Gazastreifen einleitet. Die Einigung war Teil einer Waffenruhevereinbarung vom Oktober, die zwar die größeren militärischen Einsätze beendete, in anderen Punkten jedoch ins Stocken geraten war.Netanjahu erklärte, die US-Regierung habe Israel einen Entwurf vorgelegt. „Wir haben ihm nicht zugestimmt. Es ist nicht unser Entwurf. Wir haben unsere Anmerkungen übermittelt“, sagte der Regierungschef. Israel vertrete seine Interessen nachdrücklich, besonnen und entschlossen.Berichte: Israel verschärft Regeln für Angriffe in GazaEin Plan des Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas sieht ein Ende aller Kampfhandlungen im Gaza-Krieg vor - nun gelten für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas im Gazastreifen israelischen Medien zufolge strengere Richtlinien. So muss der Generalstabschef Ejal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung „Haaretz“. Die politische Führung Israels habe die Vorgaben entsprechend geändert.Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Die „Times of Israel“ berichtete, die Zahl der Angriffe im Gazastreifen sei in den vergangenen Tagen aufgrund der neuen Auflage bereits zurückgegangen. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich zunächst nicht zu den Berichten äußerte.Dass Israel Angriffe auf Ziele im Gazastreifen einstellt, ist Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Der Friedensrat wurde von US-Präsident Donald Trump gegründet und soll den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Nachkriegsordnung in dem palästinensischen Küstengebiet überwachen.Schiff vor Jemens Küste mit Seedrohne angegriffen und versenktVor Jemens Küste ist lokalen Angaben zufolge ein hölzernes Schiff mit einem Drohnenboot angegriffen und versenkt worden. Es handle sich um ein aus Dschibuti in Ostafrika kommendes Frachtschiff, das unter der Flagge Indiens gefahren sei, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der international anerkannten Regierung im Jemen. Die 14 überwiegend indischen Besatzungsmitglieder seien von der Küstenwache und Marinesoldaten gerettet worden.Das Schiff habe Güter in die jemenitische Hafenstadt Mokka bringen sollen. Aus Militärkreisen hieß es, das Drohnenboot stamme aus „iranischer Herstellung“. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz, auf die sich der Verdacht bei dem Angriff richtet, äußerte sich zunächst nicht. Auch die mit Tarik Salih, dem Neffen des getöteten jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih, verbündeten Kämpfer an Jemens Westküste bestätigten den Angriff und den Rettungseinsatz im Roten Meer. Opfer habe es nicht gegeben, berichteten die sogenannten Nationalen Widerstandskräfte. Salihs Truppen kontrollieren Abschnitte an Jemens Westküste am Roten Meer. Katar meldet Fortschritte bei Bemühungen um Ende des Iran-KriegsIm Iran-Krieg gibt es Katar zufolge Fortschritte bei den Vermittlungsbemühungen. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte am Dienstag, die diplomatischen Kontakte hätten ein sehr fortgeschrittenes Stadium erreicht. Katar, Pakistan und der Oman stimmten sich eng ab, um den Weg für Verhandlungen zu ebnen und Vertragsentwürfe zwischen Washington und Teheran auszutauschen.Saudi-Arabien will erneute Eskalation der Huthi-Angriffe wohl mit Gesprächen verhindernSaudi-Arabien will einen erneuten Konflikt mit den Huthi-Kämpfern offenbar durch diplomatische Bemühungen hinter den Kulissen eindämmen. Das Königreich habe über omanische Vermittler Gespräche mit den im Jemen ansässigen Huthis geführt und bereite zugleich weiterhin militärische Optionen für den Fall vor, dass die Diplomatie scheitert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.Riad führte Ende Juli an zwei aufeinanderfolgenden Tagen begrenzte Luftangriffe auf Stellungen der Huthis durch. Seitdem hat es offenbar keine weiteren Angriffe gegeben, da Saudi-Arabien eine diplomatische Lösung mit der islamistischen Organisation anstrebt, die den Großteil der Bevölkerung des Jemen kontrolliert.US-Finanzminister deutet baldige Einigung zur Straße von Hormus anUS-Finanzminister Scott Bessent stellt eine baldige Einigung mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Aussicht, über die wichtige Öl- und Gaslieferungen abgewickelt werden. Eine Vereinbarung könne am Dienstag oder Mittwoch erzielt werden. „Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen und in diesem Konflikt zu einer normaleren Lage überzugehen“, sagt Bessent in einem Interview des Senders CNBC.US-Finanzministzer Scott Bessent REUTERSIran fordert Kontrolle über Schiffsverkehr in Straße von HormusDer Iran fordert offenbar im Rahmen eines vorläufigen Plans zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus die Kontrolle über einlaufende Schiffe. Zudem wolle die Regierung in Teheran auslaufende Schiffe überwachen und bei Bedarf eingreifen können, sagte eine mit den Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Demnach werde diskutiert, die Fahrrinne für auslaufende Schiffe zwischen den beiden Ländern verlaufen zu lassen. Die Ausfahrtsgenehmigung solle durch den Oman erteilt werden, nachdem der Iran informiert worden sei.Die Regierung in Teheran werde von dieser Position voraussichtlich nicht mehr abrücken, erklärte der Insider weiter. Das Land habe sich bereits flexibel gezeigt, da es ursprünglich die vollständige Kontrolle über die Durchfahrt in beide Richtungen gefordert habe. Eine US-Stellungnahme lag zunächst nicht vor.Katar: Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg dauern anDie Vermittlungsbemühungen zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran dauern nach Angaben Katars weiter an. Eine Einigung gebe es zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht, sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in der Hauptstadt Doha. Er sprach aber von laufenden diplomatischen Bemühungen, die „bereits weit fortgeschritten“ seien. Die Vermittler arbeiteten daran, die unterschiedlichen Standpunkte zusammenzuführen. „Es werden ständig Entwürfe ausgetauscht“, so al-Ansari. Mit Blick auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei bisher keine Einigung erzielt worden. „Das könnte sich in den nächsten Stunden oder Tagen ändern“, so der Außenamtssprecher. Der Schwerpunkt liege nun darauf, eine Eskalation zu verhindern und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen, sagte er weiter.Huthi im Jemen: Haben Ziel in Saudi-Arabien angriffenDie Huthi im Jemen haben einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Die vom Iran unterstützte Miliz habe ein militärisches Ziel am saudi-arabischen Flughafen Nadschran unweit der jemenitischen Grenze mit einer Drohne angegriffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Aus Saudi-Arabien gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Die Huthi bezeichneten den reklamierten Angriff als Reaktion auf angebliche Verletzungen des jemenitischen Luftraums in den Provinzen Saada und Hadscha durch saudi-arabische Drohnen. Weitere Verstöße gegen den Luftraum würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es. Auch dazu äußerte sich Riad zunächst nicht.Bericht: Schifffahrt in Meerengen im Nahen Osten weiterhin unter DruckAufgrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr in den Meerengen der Region weiterhin unter Druck. Die Straße von Hormus haben am Montag lediglich neun Schiffe passiert, wie aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte die Schifffahrt schnell beleben, wenn auch eine nachhaltige Besserung dauern könnte, sagte Dimitris Ampatzidis, Risiko-Analyst von Kpler.Iran will offenbar Kontrolle über in Straße von Hormus einlaufende SchiffeDer Iran fordert einem Insider zufolge die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Zudem verlange er Einblick in den auslaufenden Verkehr und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen, sagt ein iranischer Insider zu Reuters. Er bezieht sich auf einen Plan zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße am Persischen Golf, der zwischen den Anrainern Iran und Oman verhandelt wird. Der an den Gesprächen beteiligte Insider erklärt, dies sei „die allgemeine Idee, die derzeit diskutiert wird“. Die Ausfahrtsroute solle zwischen dem Iran und dem Oman verlaufen, fügt er hinzu. Der Oman solle nach der Benachrichtigung des Irans die Genehmigungen für die Passagen aus der Straße von Hormus heraus erteilen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Führung in Teheran ihre Position ändern werde, fügt der Insider hinzu.Peseschkian: Iran strebt keine Ausweitung des Krieges anDer Iran verteidigt nach den Worten seines Präsidenten Massud Peseschkian seine Grenzen. Sein Land strebe aber keine Ausweitung des Krieges an, erklärt Peseschkian staatlichen iranischen Medien zufolge. Die USA und Israel hatten am 28. Februar den Iran angegriffen. Seither gab es mehrfach Gespräche und Feuerpausen, beendet ist der Krieg aber keineswegs. Weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in RomInmitten anhaltender Spannungen kommen heute erneut israelische und libanesische Regierungsvertreter zu direkten politischen Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zusammen. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Das unterirdische Tunnelsystem der libanesischen Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein. Libanesischen Berichten und Augenzeugen zufolge hat das israelische Militär erst am Wochenende eine der schwersten Zerstörungswellen seit Beginn der Waffenruhe im Juni durchgeführt. In mehreren Orten habe es Sprengungen und gezielte Zerstörung gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Frachtschiff in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen worden. Der unter liberianischer Flagge fahrender Trockengutfrachter sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Die Besatzung habe das Schiff daraufhin verlassen, ein Seemann werde vermisst, verlautet aus maritimen Sicherheitskreisen. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Das Schiff habe Schäden erlitten, teilte das britische Unternehmen für maritime Sicherheit Ambrey am Dienstag mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.Der griechische Betreiber des Schiffs, Modion Maritime Management, ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Frachter mit dem Namen „Minoan Pioneer“ befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.Trump: Exxon & Co verdienen zu viel - „Das gefällt mir nicht“US-Präsident Donald Trump kritisiert inmitten der hohen Spritpreise auch in den USA große Ölkonzerne wie Chevron und Exxon Mobil. Die Unternehmen würden zu viel Geld verdienen. „Das gefällt mir nicht“, sagt Trump vor Reportern. Er fordert die Branche auf, dazu beizutragen, die Kraftstoffpreise niedrig zu halten. Die Preise sind weltweit und auch in den USA derzeit relativ hoch. Einer der Gründe dafür ist der von den USA und Israel begonnene Krieg gegen den Iran. Im November gibt es Zwischenwahlen in den USA und die hohen Preise kommen auch bei vielen Wählern von Trumps Republikanern nicht gut an.Friedensrat: Gaza-Abzug Israels erst nach Hamas-EntwaffnungDer umstrittene Friedensrat für den Gazastreifen erwartet von Israel erst nach einer Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas einen kompletten Abzug aus dem Küstenstreifen. „Entgegen unzutreffenden Berichten stellen wir klar, dass der vollständige Abzug der israelischen Armee hinter die gelbe Linie erst erfolgen wird, sobald die Abgabe (der Waffen) vollständig abgeschlossen ist, wie es die Hamas den Vermittlern zugesagt hat“, hieß es in einer Mitteilung des Friedensrats auf der Plattform X. „Dies gilt gleichermaßen für leichte Waffen, schwere Waffen und die Tunnelsysteme.“Nikolaj Mladenow, Hoher Vertreter des Friedensrats, und US-Berater Aryeh Lightstone hätten heute ein „konstruktives und detailliertes“ Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt, hieß es zudem. Israel und der Friedensrat hätten „ein gemeinsames Verständnis über die angestrebten Ziele“. Man strebe nach einer vollständigen Übergabe der Waffen in den Händen bewaffneter palästinensischer Gruppierungen und dem Übergang zu einer zivilen Regierungsführung. Es gehe nun darum, zu klären, wie dieser Prozess genau gestaltet werden solle. Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.