Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesItalien ruft wegen Hitzewelle höchste Warnstufe für alle 27 Großstädte aus Donau-Niedrigwasser legt in Serbien Nazi-Schiffswracks freiRhein-Pegel fällt auf niedrigsten Stand seit 1880„Fridays for Future“ ruft zur „Hitzedemo“ aufErneut Hitze bis zu 38 Grad möglich – dazu UnwettergefahrWassermangel auf Berghütten: Alpenverein sieht neue Dimension Wasserknappheit zwingt die Berghütten des Deutschen Alpenvereins (DAV) zu drastischen Einschränkungen. „Wir haben auf fast allen Hütten derzeit Mangellagen, da werden die unterschiedlichsten Maßnahmen ergriffen“, sagte Sprecher Julian Rohn. „Das ist schon eine neue Dimension.“„Das ist leider bittere Realität, dass das Wasser ausgeht“, ordnete Rohn die Lage auch in anderen Regionen der Alpen ein. „Das ist schon drastisch, zumal es noch relativ früh in der Saison ist.“ Die Folge: „Die Waschräume sind nicht mehr zugänglich, die wasserintensiven Spültoiletten müssen durch Trockentoiletten ersetzt werden.“ Um den Küchenbetrieb aufrechterhalten zu können, wird etwa das Trinkwasser auf der Blaueishütte bei Berchtesgaden derzeit per Hubschrauber geliefert. Die Minute Heliflug kostet 31 Euro – plus 600 Euro für den Anflug.Nach zwei schneearmen Wintern und einer langen Trockenperiode ohne Niederschläge ist die Lage heuer verschärft. „Im Moment betrifft es flächendeckend alle“, schilderte Rohn.Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins unterhalten rund 320 Hütten, gut zwei Drittel davon in den deutschen und österreichischen Alpen. Sie werden zumeist durch oberflächennahe Wasservorräte aus Niederschlägen oder dem Schmelzwasser von Schneefeldern und Gletschern versorgt. Durch den Klimawandel steht aber Jahr für Jahr weniger Wasser zur Verfügung. Vor allem die hochalpinen Hütten leiden unter diesen Veränderungen.Italien ruft wegen Hitzewelle höchste Warnstufe für alle 27 Großstädte aus Italien hat für Donnerstag für alle 27 Großstädte des Landes die höchste Warnstufe ausgerufen. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, gilt die Alarmstufe Rot. Diese signalisiert einen potenziellen Gesundheitsnotstand und ein ernstes Risiko für die gesamte Bevölkerung, auch für junge und gesunde Menschen. Am Dienstag und Mittwoch gilt diese bereits für 25 Städte. Am Donnerstag sollen auch Messina und Reggio Calabria im äußersten Süden folgen.Aus dem Ministerium hieß es, dies sei das erste Mal in diesem Jahr, dass für alle 27 Städte die höchste Alarmstufe gelte. Ob dies in früheren Jahren schon einmal der Fall war, blieb zunächst unklar. Die Temperaturen sind in einigen Regionen Italiens auf bis zu 40 Grad Celsius geklettert. Meteorologen erwarten vor dem Wochenende keine Abkühlung. Verursacht wird die Hitzewelle unter anderem durch ein Hochdruckgebiet aus Nordafrika, das sich über dem Mittelmeer verstärkt und über weite Teile Europas ausgedehnt hat. Voralpenland: Tanklaster bringen frisches TrinkwasserDas bayerische Voralpenland galt immer als sehr wasserreich. Doch nun kann offenbar auch dort passieren, was gerade die Bewohner von Bad Bayersoien erleben: Das Trinkwasser muss dort momentan mit einem Tanklaster aus der Nachbargemeinde herangefahren werden.Donau-Niedrigwasser legt in Serbien Nazi-Schiffswracks freiDer extrem niedrige Wasserstand der Donau hat in Serbien mehrere Schiffswracks der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Schaulustige kletterten in der Nähe des Flusshafens Prahovo auf den verwitterten Relikten der einstigen Nazi-Flotte herum, berichten serbische Medien. Auch in den vergangenen Jahren waren die Schiffswracks dort in besonders heißen Sommern immer wieder sichtbar geworden.Die Häufung der Wracks in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor – einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien – erklärt sich mit den Geschehnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Nazi-Marine hatte dort Teile ihrer Schwarzmeerflotte selbst versenkt. Der deutsche Flottenverband hatte sich auf dem Rückzug befunden und war von der sowjetischen Donaumilitärflottille verfolgt worden. Die rund 200 versenkten Wasserfahrzeuge sollten die Donau für die Verfolger unpassierbar machen.Die Wracks bei Prahovo bilden für die Donauschifffahrt bei niedrigen Wasserständen ein nicht unerhebliches und gefährliches Hindernis. Die Europäische Union (EU) fördert deshalb ein Programm, um die besonders ungünstig platzierten alten Nazi-Schiffe nach und nach aus dem Wasser zu ziehen. Von 21 dazu ausersehenen Wracks seien bis April dieses Jahres sieben geborgen worden, berichtete die Website des staatlichen Fernsehens RTS. Bundeskartellamt: Rhein-Niedrigwasser sorgt für Nord-Süd-Gefälle bei Spritpreisen Das Niedrigwasser am Rhein treibt die Spritpreise in Deutschland in die Höhe. Die regionalen Preisunterschiede auf Tankstellenebene betrugen laut Bundeskartellamt im Juli bei der Benzinsorte E5 bis zu elf Cent pro Liter, bei Diesel bis zu zehn Cent. "Das Nord-Süd-Gefälle des durchschnittlichen Preisniveaus an den Tankstellen dürfte insbesondere aus unterschiedlichen Kraftstoff-Beschaffungskosten resultieren", erklärte das Kartellamt.Vor allem im Westen und um die Köln-Bonner Rheinebene stiegen die Preise von Mitte Juli an stark. Durch das Niedrigwasser des Rheins seien die Frachtraten stark gestiegen. Der Transport von Raffinerieprodukten per Binnenschiff sei im Westen auch andernorts entlang des Rheins teils stark eingeschränkt, so die Kartellwächter. "Auch wenn Rohöl zur Raffinerie meist über Pipelines transportiert wird, beziehen Raffinerien sonstige Anlieferungen häufig per Binnenschiff", erklärte das Bundeskartellamt. Dazu zählten Vorprodukte wie Gasöl oder Naphtha, ein Rohbenzin. Lilly ZerbstRekordtemperaturen: Heute wird es ungewöhnlich heißNach einer Verschnaufpause erreicht die dritte Hitzewelle des Sommers ihren vorläufigen Höhepunkt: Der DWD rechnet in weiten Teilen Deutschlands mit 30 bis 38 Grad. Im Bereich von Südhessen bis nach Mainfranken soll es sogar bis zu 39 Grad heiß werden.Im Süden und Osten Bayerns wird es heute so warm wie noch nie an einem 4. August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das zeigen die Vorhersagen der Tageshöchsttemperaturen an ausgewählten Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Wo es heute noch ungewöhnlich heiß ist, zeigen diese Karten:Lilly ZerbstRhein-Pegel fällt auf niedrigsten Stand seit 1880Der Wasserstand des Rheins ist infolge der anhaltenden Hitze und Trockenheit in Europa auf den niedrigsten Stand seit fast 150 Jahren gefallen. Der Pegel im rheinland-pfälzischen Kaub sank am Montag auf 24 Zentimeter. Dort ist ein entscheidender Engpass für Schiffe auf dem Weg nach Süddeutschland und in die Schweiz. Es ist der niedrigste Wasserstand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880, wie aus Daten der deutschen Bundesbehörden hervorgeht, die von der ETH Zürich zusammengestellt wurden. Der Pegelstand in Ufernähe ist nicht gleich der Wassertiefe in der Fahrrinne. „Unter einem Pegelstand von 40 Zentimetern bei Kaub ist keine sinnvolle Binnenschifffahrt mehr möglich“, so die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd). Frachtschiffe auf Europas wichtigster Wasserstraße können oft nur zu etwa einem Fünftel beladen werden. Die Ladung muss deshalb auf mehrere Schiffe verteilt werden. Die Kosten für den Transport von Diesel von Rotterdam nach Karlsruhe stiegen auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung durch Bloomberg im Jahr 2009. Der Rhein ist eine zentrale Transportader für Mineralölprodukte, Chemikalien, Kohle, Eisenerz, Getreide und Containerfracht. Ein Teil der Güter kann auf die Schiene verlagert werden. Doch selbst wenn Unternehmen alternative Transportwege finden, drohen die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber Konkurrenten in Asien und Nordamerika weiter zu schwächen. Für den uneingeschränkten Betrieb von Großmotorschiffen müsste der Wasserstand im Rhein wieder um mehr als einen Meter ansteigen. Lilly Zerbst„Fridays for Future“ ruft zur „Hitzedemo“ aufAngesichts der Waldbrände im Süden Europas und der aktuellen Hitzewelle hat die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ für Donnerstag zu einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgerufen. Die Kundgebung hat das Motto „Wo bleibt der Hitzeplan?“, wie die Initiative mitteilt. Auch die Aktivistin Luisa Neubauer werde dazu erwartet.Die Bewegung fordert unter anderem einen bundesweiten Hitzeschutzplan, um für künftige Hitzewellen gewappnet zu sein. Dazu gehörten flächendeckende Warnsysteme. Der Plan müsse zudem eine „ganzheitliche Anpassung“ gewährleisten und Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheitsversorgung einschließen. Luzia GeierErneut Hitze bis zu 38 Grad möglich – dazu UnwettergefahrDeutschland steht an diesem Dienstag ein sehr heißer Tag bevor - und zugleich ein Wetterumschwung mit teils heftigen Gewittern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet verbreitet mit 30 bis 38 Grad, nur in Küstennähe bleibt es mit 25 bis 30 Grad etwas weniger heiß. Eine Hitzewarnung gilt für fast alle Gebiete in Deutschland. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, warnen Meteorologen. Sie empfehlen, die direkte Sonne möglichst zu meiden, leichte Kleidung zu tragen und regelmäßig zu trinken. Im Nordosten und Osten kann es laut Vorhersage schon am Morgen mit Schauern und Gewittern losgehen. In vielen anderen Regionen beginnt der Tag zunächst freundlich, doch im Laufe des Vormittags und besonders am Nachmittag wachsen Quellwolken rasch zu kräftigen Gewittern heran. Dabei besteht Unwettergefahr – unter anderem durch heftigen Starkregen mit teils mehr als 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Auch Hagel mit einer Größe von etwa drei Zentimetern könnte fallen. Außerdem könnte es zu schweren Stürmen und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 90 bis 120 Kilometern pro Stunde kommen. Am Abend können von Südwesten her weitere Gewitter aufziehen.In der Nacht zum Mittwoch sind laut DWD zunächst weiterhin Schauer und Gewitter möglich, teils auch noch kräftig. In der zweiten Nachthälfte sollen die Gewitter dann nach und nach Richtung Nordosten abziehen und schwächer werden. Die Temperaturen sinken auf 22 bis 16 Grad. In weiten Teilen Deutschlands bleibt die Waldbrandgefahr zudem hoch.Rumänien sprengt Felsen, um AKW besser kühlen zu könnenZur besseren Wasserversorgung des Kernkraftwerks Cernavoda hat Rumäniens Armee im Bett eines Donau-Arms einen Felsen gesprengt. Das AKW bezieht sein gesamtes Kühlwasser aus der Donau, deren Wasserstand dramatisch gesunken ist. Das Kraftwerk droht in Ermangelung von Kühlwasser abgeschaltet werden zu müssen.Im Bett eines Donau-Arms bei Izvoarele, etwa 50 Kilometer flussaufwärts von Cernavoda, sprengten Soldaten bereits am Montag den durch die Dürre freigelegten Felsen. Dessen Trümmer sollen binnen zwei Tagen mit Lastkähnen an eine bestimmte Stelle in einem Donau-Arm gebracht und versenkt werden, um dort den Wasserstand zu erhöhen, so dass mehr Wasser zum AKW Cernavoda im Osten des Landes gelangt.Verteidigungsminister Radu Miruta bezeichnete die Sprengung als Erfolg. Man hoffe, dass das AKW so genügend Wasser erhalte. Sicher sei in jedem Fall, dass dadurch die Donau-Schifffahrt erleichtert werde. Seit 30 Jahren habe die Armee erfolglos versucht, diesen Felsen in der Donau zu beseitigen. Sollte diese teilweise Fluss-Umleitung scheitern, müsse das AKW spätestens an diesem Donnerstag ganz abgeschaltet werden, sagte der Minister.Zu wenig Wasser im Starnberger SeeAuch in Bayern bleibt es in den kommenden Tagen sehr heiß. Bis zu 39 Grad in Nordbayern und 38 Grad an der unteren Donau werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erwartet. Sogar auf der Zugspitze soll es bis 15 Grad warm werden.Hitze und Trockenheit machen sich auch an den Seen bemerkbar: Weil der Wasserstand des Starnberger Sees derzeit so niedrig ist, werden bis auf Weiteres die Landestege Berg, Possenhofen, Bernried und Ambach nicht angefahren, wie die Bayerische Seenschifffahrt mitteilt. Zwar sollen Rundfahrten auf dem See planmäßig stattfinden, angefahren werden jedoch ausschließlich die Landestege Starnberg, Leoni, Tutzing und Seeshaupt.Lilly ZerbstHitzewarnung für weite Teile DeutschlandsDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind laut der Warnkarte des DWD vor allem Regionen in der Mitte und im Süden - von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Hessen und Thüringen bis nach Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Für Bayern erwartet der DWD Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad. Abkühlung soll es in der zweiten Wochenhälfte geben. Zum Wochenende wird die Hitze voraussichtlich von Gewittern verdrängt. Auch in Baden-Württemberg können an diesem Montag Temperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden. Bereits am Dienstag soll es hier auf 21 bis 16 Grad abkühlen. In Nordrhein-Westfalen wird ebenfalls der Montag voraussichtlich der heißeste Tag der Woche Temperaturen von 31 bis 36 Grad. Ab dem Nachmittag ziehen einige Wolken auf, die Gewittergefahr steigt. Dabei sind auch Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Hitzewarnung in nahezu ganz Deutschland gilt nach Angaben des DWD von 11.00 bis 19.00 Uhr. Von der Hitzewarnung ausgenommen sind einzelne Gebiete im Norden und Nordwesten. Dem DWD zufolge sollte bei einer Hitzewarnung die direkte Sonne möglichst gemieden werden. Körperliche Aktivitäten im Freien sollten auf die frühen Morgenstunden verschoben werden. Der Wetterdienst empfiehlt außerdem regelmäßiges Trinken, leichte Kleidung, leichte Mahlzeiten und den Verzicht auf Alkohol. Wohnräume sollten vor Sonne geschützt und gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist. Grundlage für die Hitzewarnung ist die „Gefühlte Temperatur“, die am frühen Nachmittag etwa 32 Grad überschreiten muss. Das ist heute laut der Temperaturkarte des DWD im Süden und in der Mitte Deutschlands der Fall. Dort liegt die „Gefühlte Temperatur“ laut Vorhersage zwischen 32 und 38 Grad. Im Norden Deutschlands liegt sie zwischen 23 und 32 Grad. Überschreitet die „Gefühlte Temperatur“ bereits am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad, wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ gewarnt.Luzia GeierFeuerwehr Bergheim löscht Wald- und WiesenbrandNach einem mehrstündigen Großeinsatz haben Löschkräfte einen ausgedehnten Wald- und Wiesenbrand im Rhein-Erft-Kreis weitgehend unter Kontrolle gebracht. Er war am Sonntagnachmittag entlang der Landstraße 91 zwischen Oberaußem und der Glessener Höhe ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Drohnenbilder zeigten, dass rund 81 500 Quadratmeter Wald-, Wiesen- und Böschungsflächen durch das Feuer zerstört worden seien. Mehr als 120 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Das Feuer war den Angaben zufolge im Bereich des Hallerhofs auf der Rückseite der Bahnlinie des RWE ausgebrochen. Dann sprangen die Flammen auf die gegenüberliegende Seite in Richtung Quadrath-Ichendorf über. Während der Brand auf der Seite Oberaußem gegen 21.20 Uhr unter Kontrolle war, dauerten die Löscharbeiten auf der gegenüberliegenden Seite an. Gegen 22.15 Uhr konnten auch diese Flammen abschließend gelöscht werden. Seitdem laufen Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle. „Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit andauern, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen“, erklärte die Feuerwehr.Luzia GeierGroßbrand in Unternehmen - Löschwasserversorgung anspruchsvollIn Sprendlingen in Rheinhessen bekämpfen etwa 230 Einsatzkräfte einen Brand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb. Mehrere angrenzende Wohnhäuser wurden geräumt, sechs Bewohnerinnen und Bewohner werden von Einsatzkräften betreut, wie der Landkreis Mainz-Bingen mitteilte. Die Bahnstrecke bei Sprendlingen wurde sicherheitshalber gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.Auf dem Betriebsgelände standen mehrere Gebäude seit Sonntagnachmittag komplett in Flammen. Die Brandursache war noch unklar. Feuerwehr, Hilfsdienste, THW und Polizei sind im Einsatz. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht, hieß es gegen Mitternacht.Eine Einsatzkraft sei aufgrund Hitzeerschöpfung leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Weitere Verletzte gebe es nicht. Wegen der Hitzeperiode sei darüber hinaus die Löschwasserversorgung anspruchsvoll, hieß es. Wegen der benötigten Menge war das Wassernetz an der Kapazitätsgrenze. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, musste Wasser aus dem Wiesbach entnommen werden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software