Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige Updates„Fridays for Future“ ruft zur „Hitzedemo“ aufErneut Hitze bis zu 38 Grad möglich – dazu UnwettergefahrRumänien sprengt Felsen, um AKW besser kühlen zu könnenHitzewarnung für weite Teile DeutschlandsWeitere Rhein-Pegel sinken auf neues Rekordtief Lilly ZerbstRhein-Pegel fällt auf niedrigsten Stand seit 1880Der Wasserstand des Rheins ist infolge der anhaltenden Hitze und Trockenheit in Europa auf den niedrigsten Stand seit fast 150 Jahren gefallen. Der Pegel im rheinland-pfälzischen Kaub sank am Montag auf 24 Zentimeter. Dort ist ein entscheidender Engpass für Schiffe auf dem Weg nach Süddeutschland und in die Schweiz. Es ist der niedrigste Wasserstand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880, wie aus Daten der deutschen Bundesbehörden hervorgeht, die von der ETH Zürich zusammengestellt wurden.Die sinkenden Pegelstände des Rheins ließen die Frachtraten bereits deutlich steigen, da Binnenschiffe ihre Ladung verringern müssen, um die flachen Fahrrinnen passieren zu können. Die Kosten für den Transport von Diesel von Rotterdam nach Karlsruhe stiegen auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung durch Bloomberg im Jahr 2009.Der Rhein ist eine zentrale Transportader für Mineralölprodukte, Chemikalien, Kohle, Eisenerz, Getreide und Containerfracht. Ein Teil der Güter kann auf die Schiene verlagert werden. Doch selbst wenn Unternehmen alternative Transportwege finden, drohen die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber Konkurrenten in Asien und Nordamerika weiter zu schwächen.Lilly Zerbst„Fridays for Future“ ruft zur „Hitzedemo“ aufAngesichts der Waldbrände im Süden Europas und der aktuellen Hitzewelle hat die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ für Donnerstag zu einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgerufen. Die Kundgebung hat das Motto „Wo bleibt der Hitzeplan?“, wie die Initiative mitteilt. Auch die Aktivistin Luisa Neubauer werde dazu erwartet.Die Bewegung fordert unter anderem einen bundesweiten Hitzeschutzplan, um für künftige Hitzewellen gewappnet zu sein. Dazu gehörten flächendeckende Warnsysteme. Der Plan müsse zudem eine „ganzheitliche Anpassung“ gewährleisten und Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheitsversorgung einschließen. Luzia GeierErneut Hitze bis zu 38 Grad möglich – dazu UnwettergefahrDeutschland steht an diesem Dienstag ein sehr heißer Tag bevor - und zugleich ein Wetterumschwung mit teils heftigen Gewittern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet verbreitet mit 30 bis 38 Grad, nur in Küstennähe bleibt es mit 25 bis 30 Grad etwas weniger heiß. Eine Hitzewarnung gilt für fast alle Gebiete in Deutschland. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, warnen Meteorologen. Sie empfehlen, die direkte Sonne möglichst zu meiden, leichte Kleidung zu tragen und regelmäßig zu trinken. Im Nordosten und Osten kann es laut Vorhersage schon am Morgen mit Schauern und Gewittern losgehen. In vielen anderen Regionen beginnt der Tag zunächst freundlich, doch im Laufe des Vormittags und besonders am Nachmittag wachsen Quellwolken rasch zu kräftigen Gewittern heran. Dabei besteht Unwettergefahr – unter anderem durch heftigen Starkregen mit teils mehr als 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Auch Hagel mit einer Größe von etwa drei Zentimetern könnte fallen. Außerdem könnte es zu schweren Stürmen und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 90 bis 120 Kilometern pro Stunde kommen. Am Abend können von Südwesten her weitere Gewitter aufziehen.In der Nacht zum Mittwoch sind laut DWD zunächst weiterhin Schauer und Gewitter möglich, teils auch noch kräftig. In der zweiten Nachthälfte sollen die Gewitter dann nach und nach Richtung Nordosten abziehen und schwächer werden. Die Temperaturen sinken auf 22 bis 16 Grad. In weiten Teilen Deutschlands bleibt die Waldbrandgefahr zudem hoch.Rumänien sprengt Felsen, um AKW besser kühlen zu könnenZur besseren Wasserversorgung des Kernkraftwerks Cernavoda hat Rumäniens Armee im Bett eines Donau-Arms einen Felsen gesprengt. Das AKW bezieht sein gesamtes Kühlwasser aus der Donau, deren Wasserstand dramatisch gesunken ist. Das Kraftwerk droht in Ermangelung von Kühlwasser abgeschaltet werden zu müssen.Im Bett eines Donau-Arms bei Izvoarele, etwa 50 Kilometer flussaufwärts von Cernavoda, sprengten Soldaten bereits am Montag den durch die Dürre freigelegten Felsen. Dessen Trümmer sollen binnen zwei Tagen mit Lastkähnen an eine bestimmte Stelle in einem Donau-Arm gebracht und versenkt werden, um dort den Wasserstand zu erhöhen, so dass mehr Wasser zum AKW Cernavoda im Osten des Landes gelangt.Verteidigungsminister Radu Miruta bezeichnete die Sprengung als Erfolg. Man hoffe, dass das AKW so genügend Wasser erhalte. Sicher sei in jedem Fall, dass dadurch die Donau-Schifffahrt erleichtert werde. Seit 30 Jahren habe die Armee erfolglos versucht, diesen Felsen in der Donau zu beseitigen. Sollte diese teilweise Fluss-Umleitung scheitern, müsse das AKW spätestens an diesem Donnerstag ganz abgeschaltet werden, sagte der Minister.Zu wenig Wasser im Starnberger SeeAuch in Bayern bleibt es in den kommenden Tagen sehr heiß. Bis zu 39 Grad in Nordbayern und 38 Grad an der unteren Donau werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erwartet. Sogar auf der Zugspitze soll es bis 15 Grad warm werden.Hitze und Trockenheit machen sich auch an den Seen bemerkbar: Weil der Wasserstand des Starnberger Sees derzeit so niedrig ist, werden bis auf Weiteres die Landestege Berg, Possenhofen, Bernried und Ambach nicht angefahren, wie die Bayerische Seenschifffahrt mitteilt. Zwar sollen Rundfahrten auf dem See planmäßig stattfinden, angefahren werden jedoch ausschließlich die Landestege Starnberg, Leoni, Tutzing und Seeshaupt.Lilly ZerbstHitzewarnung für weite Teile DeutschlandsDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind laut der Warnkarte des DWD vor allem Regionen in der Mitte und im Süden - von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Hessen und Thüringen bis nach Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Für Bayern erwartet der DWD Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad. Abkühlung soll es in der zweiten Wochenhälfte geben. Zum Wochenende wird die Hitze voraussichtlich von Gewittern verdrängt. Auch in Baden-Württemberg können an diesem Montag Temperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden. Bereits am Dienstag soll es hier auf 21 bis 16 Grad abkühlen. In Nordrhein-Westfalen wird ebenfalls der Montag voraussichtlich der heißeste Tag der Woche Temperaturen von 31 bis 36 Grad. Ab dem Nachmittag ziehen einige Wolken auf, die Gewittergefahr steigt. Dabei sind auch Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Hitzewarnung in nahezu ganz Deutschland gilt nach Angaben des DWD von 11.00 bis 19.00 Uhr. Von der Hitzewarnung ausgenommen sind einzelne Gebiete im Norden und Nordwesten. Dem DWD zufolge sollte bei einer Hitzewarnung die direkte Sonne möglichst gemieden werden. Körperliche Aktivitäten im Freien sollten auf die frühen Morgenstunden verschoben werden. Der Wetterdienst empfiehlt außerdem regelmäßiges Trinken, leichte Kleidung, leichte Mahlzeiten und den Verzicht auf Alkohol. Wohnräume sollten vor Sonne geschützt und gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist. Grundlage für die Hitzewarnung ist die „Gefühlte Temperatur“, die am frühen Nachmittag etwa 32 Grad überschreiten muss. Das ist heute laut der Temperaturkarte des DWD im Süden und in der Mitte Deutschlands der Fall. Dort liegt die „Gefühlte Temperatur“ laut Vorhersage zwischen 32 und 38 Grad. Im Norden Deutschlands liegt sie zwischen 23 und 32 Grad. Überschreitet die „Gefühlte Temperatur“ bereits am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad, wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ gewarnt.Luzia GeierFeuerwehr Bergheim löscht Wald- und WiesenbrandNach einem mehrstündigen Großeinsatz haben Löschkräfte einen ausgedehnten Wald- und Wiesenbrand im Rhein-Erft-Kreis weitgehend unter Kontrolle gebracht. Er war am Sonntagnachmittag entlang der Landstraße 91 zwischen Oberaußem und der Glessener Höhe ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Drohnenbilder zeigten, dass rund 81 500 Quadratmeter Wald-, Wiesen- und Böschungsflächen durch das Feuer zerstört worden seien. Mehr als 120 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Das Feuer war den Angaben zufolge im Bereich des Hallerhofs auf der Rückseite der Bahnlinie des RWE ausgebrochen. Dann sprangen die Flammen auf die gegenüberliegende Seite in Richtung Quadrath-Ichendorf über. Während der Brand auf der Seite Oberaußem gegen 21.20 Uhr unter Kontrolle war, dauerten die Löscharbeiten auf der gegenüberliegenden Seite an. Gegen 22.15 Uhr konnten auch diese Flammen abschließend gelöscht werden. Seitdem laufen Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle. „Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit andauern, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen“, erklärte die Feuerwehr.Luzia GeierGroßbrand in Unternehmen - Löschwasserversorgung anspruchsvollIn Sprendlingen in Rheinhessen bekämpfen etwa 230 Einsatzkräfte einen Brand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb. Mehrere angrenzende Wohnhäuser wurden geräumt, sechs Bewohnerinnen und Bewohner werden von Einsatzkräften betreut, wie der Landkreis Mainz-Bingen mitteilte. Die Bahnstrecke bei Sprendlingen wurde sicherheitshalber gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.Auf dem Betriebsgelände standen mehrere Gebäude seit Sonntagnachmittag komplett in Flammen. Die Brandursache war noch unklar. Feuerwehr, Hilfsdienste, THW und Polizei sind im Einsatz. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht, hieß es gegen Mitternacht.Eine Einsatzkraft sei aufgrund Hitzeerschöpfung leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Weitere Verletzte gebe es nicht. Wegen der Hitzeperiode sei darüber hinaus die Löschwasserversorgung anspruchsvoll, hieß es. Wegen der benötigten Menge war das Wassernetz an der Kapazitätsgrenze. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, musste Wasser aus dem Wiesbach entnommen werden. Bis 38 Grad am Dienstag und steigende GewittergefahrZum Start der Sommerferien wird es in Bayern wieder heißer. Mit Höchstwerten von 26 bis 32 Grad sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Sonntag überwiegend trockenes Wetter voraus. Lediglich an den Alpen und im Alpenvorland könnte es vereinzelt Gewitter geben. Dort sollen die Schauer in der Nacht zu Montag abklingen.Ab Montag wird es dann wieder heiß - zwischen 32 und 37 Grad sind möglich. Vereinzelt sind Gewitter möglich, lokal können sie auch kräftig sein. Der DWD erwartet Starkregen, Hagel und Böen, teils auch Sturm. In der Nacht zu Dienstag soll es trocken bleiben. Danach bleibt es bayernweit heiß, mit Temperaturen bis zu 38 Grad.Aufgrund der starken Wärmebelastung warnt der DWD weiterhin vor einer hohen Waldbrandgefahr.Auch im Norden wird es heiß, der Montag bringt Höchsttemperaturen um die 22 bis 30 Grad, der Dienstag bis 33 Grad. Bereits in der Nacht zum Dienstag sind Schauer mit lokalen Gewittern nicht ausgeschlossen. Tagsüber kommt es am Dienstag dann besonders in Schleswig-Holstein zu teils kräftigen Gewittern mit Unwettergefahr durch Starkregen, ab Nachmittag treffen die Gewitter dann auch Mecklenburg-Vorpommern.Rheinpegel erreicht historischen TiefstandDas Niedrigwasser des Rheins hat in Nordrhein-Westfalen teils historische Tiefstwerte erreicht. Am Rhein-Pegel Köln wurden am Mittag 67 Zentimeter gemessen - das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen, wie aus den Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. Der bisherige Rekord-Tiefstand in Köln hatte am 23. Oktober 2018 bei 69 Zentimetern gelegen.In Duisburg-Ruhrort sank der Pegelstand zum ersten Mal wieder auf sein bisheriges historisches Tief von 153 Zentimetern. Unterschritten werden soll dies entgegen vorherigen Erwartungen aber nun nicht mehr. Auch in Düsseldorf erreichte der Pegel mit 23 Zentimetern das Niveau seines bisherigen Tiefstwerts aus dem Jahr 2018. Die Pegelstände der einzelnen Messstationen am Rhein sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Nullpunkt für alle Pegel gibt. Die Fahrrinne ist tiefer als der gemessene Pegel. In Köln etwa seien es 1,11 Meter mehr, sodass bei dem aktuellen Pegelstand von 67 Zentimetern in der Fahrrinne 1,78 Meter zur Verfügung stünden, erklärte der Außenbezirksleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rhein, Markus Neumann.Ein Frachtschiff brauche allerdings auch mindestens 30 Zentimeter Wasser unter dem Kiel. Deshalb könnten viele Schiffe nur noch wenig Ladung aufnehmen. „Für die großen Tankschiffe lohnt sich das eigentlich gar nicht mehr“, sagte Neumann.Ursache für das Niedrigwasser sei die langanhaltende Trockenheit und der ausbleibende Regen der vergangenen Monate. „Das führt dazu, dass der Rhein und andere Flüsse nicht genug Wasser haben“, sagt Neumann. Für die nächsten Wochen erwartet er keine spürbare Besserung der Situation. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in den nächsten Tagen wieder heißer. Mann in der Sächsischen Schweiz von Baum erschlagenSchwere Unwetter sind in der Nacht über Deutschland gezogen und haben in der Sächsischen Schweiz ein Menschenleben gefordert. In Rathen wurde ein Mann laut Polizeiangaben von einem Baum erschlagen. Drei Menschen seien schwer verletzt worden. Zehn weitere Menschen wurden nach Angaben der zuständigen Rettungsleitstelle leichter verletzt und 40 Menschen in Sicherheit gebracht.Ein Sprecher sagte, das Unglück habe sich in einem Zugangsweg zur Felsenbühne in Rathen ereignet. Die Einsatzkräfte vermuteten, dass dort mehrere Menschen in felsigem Gelände von Bäumen eingeschlossen waren. Die Felsenbühne gehört zu den größten Freilichttheatern Sachsens und hat Platz für etwa 2000 Zuschauer. Eine für Freitagabend geplante Vorstellung wurde abgesagt. Auch der Nationalpark Sächsische Schweiz bleibt für Besucher gesperrt. Wegen der Dunkelheit waren die Rettungsarbeiten am späten Abend und in der Nacht schwierig, sie sollen an diesem Samstag fortgesetzt werden. Auch die Bergwacht war im Einsatz und suchte mit der Unterstützung von Drohnen nach Menschen. Ein Sprecher der Bergwacht sagte, er habe den Eindruck, als sei ein Teil des Hanges abgestürzt und mehrere Bäume ins Tal gestürzt. „Es scheint eine sehr lokal begrenzte und sehr starke Unwetterzelle gewesen zu sein“, sagte er.Gewittergefahr vor allem in Süd- und OstdeutschlandDie Gefahr von Gewittern in Deutschland ist nach den Unwettern in der Nacht nicht gebannt. „Heute von der Mitte bis in den Osten gebietsweise kräftiger gewittriger Regen“, schrieb der Deutsche Wetterdienst in seiner am Morgen aktualisierten Vorhersage. „In Baden-Württemberg und in Bayern besonders südlich der Donau Quellwolken und teils kräftige Gewitter.“ Für den frühen Vormittag sagten die Meteorologen starke Gewitter in einem schmalen Streifen von Thüringen über Sachsen-Anhalt nach Brandenburg voraus. Dabei könnten Regenmengen von bis zu 20 Liter auf den Quadratmeter fallen. In weiten Teilen Deutschlands soll der Samstag überwiegend heiter und vielfach trocken werden: 20 bis 26 Grad in der Nordhälfte, sonst 25 bis 31 Grad. In mehreren Gegenden Deutschlands hatte es in der Nacht zum Samstag schwere Gewitter gegeben. In Sachsen kam ein Mensch ums Leben, außerdem gab es drei Schwerverletzte und zehn weitere Verletzte bei einem Unwetter in der Sächsischen Schweiz.Rumänien ruft wegen Strommangels den Notstand ausWegen eines massiven Rückgangs ​der Stromproduktion infolge niedriger Wasserstände der Donau hat Rumänien für den gesamten August den landesweiten Notstand ausgerufen. Ein Reaktor des Atomkraftwerks Cernavoda sei bereits abgeschaltet worden, teilte ​Ministerpräsident Ilie Bolojan am Freitag mit - das Kraftwerk deckt normalerweise etwa ein Fünftel des Strombedarfs in Rumänien. Die Regierung habe Gelder bewilligt, um Wasser aus einem ⁠Kanal umzuleiten und so sicherzustellen, dass der zweite Reaktor am Netz bleiben könne. Zudem führe das Land Gespräche mit der ​Ukraine, Griechenland ​und Bulgarien, um in den abendlichen Spitzenzeiten Strom ‌zu importieren.Der Pegel der Donau war zuletzt drastisch gesunken: An der rumänischen ‌Grenze flossen am Dienstag ‌der Wasserbehörde zufolge nur noch 1650 Kubikmeter Wasser ​pro Sekunde, während der Juli-Durchschnitt bei 4750 Kubikmetern liegt. Bis zum 4. August wird ​ein weiterer Rückgang auf 1500 Kubikmeter erwartet, ein Wert, ‌der sich dem historischen Tiefststand von 1400 Kubikmetern aus dem Jahr 1985 nähert. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Hitzewelle den Strombedarf für Klimaanlagen in die Höhe treibt. Der Spitzenverbrauch lag in dieser Woche bei 7,3 Gigawatt, während ⁠die heimische Produktion auf 4,3 Gigawatt ‌gesunken war. Innenstädte heizen sich besonders stark auf – wie sehr Grasflächen und Bäume schützenEs ist ein Problem in Zeiten der Klimakrise, das viele große und auch kleinere Städte betrifft: je näher am Zentrum, desto heißer ist es für Passanten und Anwohner. Denn auf großen Plätzen vor Prachtbauten oder in engen Häuserzeilen ist viel zu wenig sogenannte grüne und blaue Infrastruktur zu finden, also Gras, Sträucher, Bäume sowie Gewässer und Brunnen. Wie stark sie die Hitze in der Stadt reduzieren und dass selbst kurzgehaltene Grasflächen abkühlen, zeigen Wärmebilder aus Münchens Innenstadt im Detail:Mehr ladenTickarooLive Blog Software