Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesWeitere Rhein-Pegel sinken auf neues Rekordtief Bis 38 Grad am Dienstag und steigende GewittergefahrRheinpegel erreicht historischen TiefstandMann in der Sächsischen Schweiz von Baum erschlagenRumänien ruft wegen Strommangels den Notstand ausLilly ZerbstHitzewarnung für weite Teile DeutschlandsDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind laut der Warnkarte des DWD vor allem Regionen in der Mitte und im Süden - von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Hessen und Thüringen bis nach Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Für Bayern erwartet der DWD Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad. Abkühlung soll es in der zweiten Wochenhälfte geben. Zum Wochenende wird die Hitze voraussichtlich von Gewittern verdrängt. Auch in Baden-Württemberg können an diesem Montag Temperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden. Bereits am Dienstag soll es hier auf 21 bis 16 Grad abkühlen. In Nordrhein-Westfalen wird ebenfalls der Montag voraussichtlich der heißeste Tag der Woche Temperaturen von 31 bis 36 Grad. Ab dem Nachmittag ziehen einige Wolken auf, die Gewittergefahr steigt. Dabei sind auch Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Hitzewarnung in nahezu ganz Deutschland gilt nach Angaben des DWD von 11.00 bis 19.00 Uhr. Von der Hitzewarnung ausgenommen sind einzelne Gebiete im Norden und Nordwesten. Dem DWD zufolge sollte bei einer Hitzewarnung die direkte Sonne möglichst gemieden werden. Körperliche Aktivitäten im Freien sollten auf die frühen Morgenstunden verschoben werden. Der Wetterdienst empfiehlt außerdem regelmäßiges Trinken, leichte Kleidung, leichte Mahlzeiten und den Verzicht auf Alkohol. Wohnräume sollten vor Sonne geschützt und gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist. Grundlage für die Hitzewarnung ist die „Gefühlte Temperatur“, die am frühen Nachmittag etwa 32 Grad überschreiten muss. Das ist heute laut der Temperaturkarte des DWD im Süden und in der Mitte Deutschlands der Fall. Dort liegt die „Gefühlte Temperatur“ laut Vorhersage zwischen 32 und 38 Grad. Im Norden Deutschlands liegt sie zwischen 23 und 32 Grad. Überschreitet die „Gefühlte Temperatur“ bereits am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad, wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ gewarnt.Luzia GeierFeuerwehr Bergheim löscht Wald- und WiesenbrandNach einem mehrstündigen Großeinsatz haben Löschkräfte einen ausgedehnten Wald- und Wiesenbrand im Rhein-Erft-Kreis weitgehend unter Kontrolle gebracht. Er war am Sonntagnachmittag entlang der Landstraße 91 zwischen Oberaußem und der Glessener Höhe ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Drohnenbilder zeigten, dass rund 81 500 Quadratmeter Wald-, Wiesen- und Böschungsflächen durch das Feuer zerstört worden seien. Mehr als 120 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Das Feuer war den Angaben zufolge im Bereich des Hallerhofs auf der Rückseite der Bahnlinie des RWE ausgebrochen. Dann sprangen die Flammen auf die gegenüberliegende Seite in Richtung Quadrath-Ichendorf über. Während der Brand auf der Seite Oberaußem gegen 21.20 Uhr unter Kontrolle war, dauerten die Löscharbeiten auf der gegenüberliegenden Seite an. Gegen 22.15 Uhr konnten auch diese Flammen abschließend gelöscht werden. Seitdem laufen Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle. „Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit andauern, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen“, erklärte die Feuerwehr.Luzia GeierGroßbrand in Unternehmen - Löschwasserversorgung anspruchsvollIn Sprendlingen in Rheinhessen bekämpfen etwa 230 Einsatzkräfte einen Brand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb. Mehrere angrenzende Wohnhäuser wurden geräumt, sechs Bewohnerinnen und Bewohner werden von Einsatzkräften betreut, wie der Landkreis Mainz-Bingen mitteilte. Die Bahnstrecke bei Sprendlingen wurde sicherheitshalber gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.Auf dem Betriebsgelände standen mehrere Gebäude seit Sonntagnachmittag komplett in Flammen. Die Brandursache war noch unklar. Feuerwehr, Hilfsdienste, THW und Polizei sind im Einsatz. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht, hieß es gegen Mitternacht.Eine Einsatzkraft sei aufgrund Hitzeerschöpfung leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Weitere Verletzte gebe es nicht. Wegen der Hitzeperiode sei darüber hinaus die Löschwasserversorgung anspruchsvoll, hieß es. Wegen der benötigten Menge war das Wassernetz an der Kapazitätsgrenze. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, musste Wasser aus dem Wiesbach entnommen werden. Bis 38 Grad am Dienstag und steigende GewittergefahrZum Start der Sommerferien wird es in Bayern wieder heißer. Mit Höchstwerten von 26 bis 32 Grad sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Sonntag überwiegend trockenes Wetter voraus. Lediglich an den Alpen und im Alpenvorland könnte es vereinzelt Gewitter geben. Dort sollen die Schauer in der Nacht zu Montag abklingen.Ab Montag wird es dann wieder heiß - zwischen 32 und 37 Grad sind möglich. Vereinzelt sind Gewitter möglich, lokal können sie auch kräftig sein. Der DWD erwartet Starkregen, Hagel und Böen, teils auch Sturm. In der Nacht zu Dienstag soll es trocken bleiben. Danach bleibt es bayernweit heiß, mit Temperaturen bis zu 38 Grad.Aufgrund der starken Wärmebelastung warnt der DWD weiterhin vor einer hohen Waldbrandgefahr.Auch im Norden wird es heiß, der Montag bringt Höchsttemperaturen um die 22 bis 30 Grad, der Dienstag bis 33 Grad. Bereits in der Nacht zum Dienstag sind Schauer mit lokalen Gewittern nicht ausgeschlossen. Tagsüber kommt es am Dienstag dann besonders in Schleswig-Holstein zu teils kräftigen Gewittern mit Unwettergefahr durch Starkregen, ab Nachmittag treffen die Gewitter dann auch Mecklenburg-Vorpommern.Rheinpegel erreicht historischen TiefstandDas Niedrigwasser des Rheins hat in Nordrhein-Westfalen teils historische Tiefstwerte erreicht. Am Rhein-Pegel Köln wurden am Mittag 67 Zentimeter gemessen - das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen, wie aus den Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. Der bisherige Rekord-Tiefstand in Köln hatte am 23. Oktober 2018 bei 69 Zentimetern gelegen.In Duisburg-Ruhrort sank der Pegelstand zum ersten Mal wieder auf sein bisheriges historisches Tief von 153 Zentimetern. Unterschritten werden soll dies entgegen vorherigen Erwartungen aber nun nicht mehr. Auch in Düsseldorf erreichte der Pegel mit 23 Zentimetern das Niveau seines bisherigen Tiefstwerts aus dem Jahr 2018. Die Pegelstände der einzelnen Messstationen am Rhein sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Nullpunkt für alle Pegel gibt. Die Fahrrinne ist tiefer als der gemessene Pegel. In Köln etwa seien es 1,11 Meter mehr, sodass bei dem aktuellen Pegelstand von 67 Zentimetern in der Fahrrinne 1,78 Meter zur Verfügung stünden, erklärte der Außenbezirksleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rhein, Markus Neumann.Ein Frachtschiff brauche allerdings auch mindestens 30 Zentimeter Wasser unter dem Kiel. Deshalb könnten viele Schiffe nur noch wenig Ladung aufnehmen. „Für die großen Tankschiffe lohnt sich das eigentlich gar nicht mehr“, sagte Neumann.Ursache für das Niedrigwasser sei die langanhaltende Trockenheit und der ausbleibende Regen der vergangenen Monate. „Das führt dazu, dass der Rhein und andere Flüsse nicht genug Wasser haben“, sagt Neumann. Für die nächsten Wochen erwartet er keine spürbare Besserung der Situation. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in den nächsten Tagen wieder heißer. Mann in der Sächsischen Schweiz von Baum erschlagenSchwere Unwetter sind in der Nacht über Deutschland gezogen und haben in der Sächsischen Schweiz ein Menschenleben gefordert. In Rathen wurde ein Mann laut Polizeiangaben von einem Baum erschlagen. Drei Menschen seien schwer verletzt worden. Zehn weitere Menschen wurden nach Angaben der zuständigen Rettungsleitstelle leichter verletzt und 40 Menschen in Sicherheit gebracht.Ein Sprecher sagte, das Unglück habe sich in einem Zugangsweg zur Felsenbühne in Rathen ereignet. Die Einsatzkräfte vermuteten, dass dort mehrere Menschen in felsigem Gelände von Bäumen eingeschlossen waren. Die Felsenbühne gehört zu den größten Freilichttheatern Sachsens und hat Platz für etwa 2000 Zuschauer. Eine für Freitagabend geplante Vorstellung wurde abgesagt. Auch der Nationalpark Sächsische Schweiz bleibt für Besucher gesperrt. Wegen der Dunkelheit waren die Rettungsarbeiten am späten Abend und in der Nacht schwierig, sie sollen an diesem Samstag fortgesetzt werden. Auch die Bergwacht war im Einsatz und suchte mit der Unterstützung von Drohnen nach Menschen. Ein Sprecher der Bergwacht sagte, er habe den Eindruck, als sei ein Teil des Hanges abgestürzt und mehrere Bäume ins Tal gestürzt. „Es scheint eine sehr lokal begrenzte und sehr starke Unwetterzelle gewesen zu sein“, sagte er.Gewittergefahr vor allem in Süd- und OstdeutschlandDie Gefahr von Gewittern in Deutschland ist nach den Unwettern in der Nacht nicht gebannt. „Heute von der Mitte bis in den Osten gebietsweise kräftiger gewittriger Regen“, schrieb der Deutsche Wetterdienst in seiner am Morgen aktualisierten Vorhersage. „In Baden-Württemberg und in Bayern besonders südlich der Donau Quellwolken und teils kräftige Gewitter.“ Für den frühen Vormittag sagten die Meteorologen starke Gewitter in einem schmalen Streifen von Thüringen über Sachsen-Anhalt nach Brandenburg voraus. Dabei könnten Regenmengen von bis zu 20 Liter auf den Quadratmeter fallen. In weiten Teilen Deutschlands soll der Samstag überwiegend heiter und vielfach trocken werden: 20 bis 26 Grad in der Nordhälfte, sonst 25 bis 31 Grad. In mehreren Gegenden Deutschlands hatte es in der Nacht zum Samstag schwere Gewitter gegeben. In Sachsen kam ein Mensch ums Leben, außerdem gab es drei Schwerverletzte und zehn weitere Verletzte bei einem Unwetter in der Sächsischen Schweiz.Rumänien ruft wegen Strommangels den Notstand ausWegen eines massiven Rückgangs ​der Stromproduktion infolge niedriger Wasserstände der Donau hat Rumänien für den gesamten August den landesweiten Notstand ausgerufen. Ein Reaktor des Atomkraftwerks Cernavoda sei bereits abgeschaltet worden, teilte ​Ministerpräsident Ilie Bolojan am Freitag mit - das Kraftwerk deckt normalerweise etwa ein Fünftel des Strombedarfs in Rumänien. Die Regierung habe Gelder bewilligt, um Wasser aus einem ⁠Kanal umzuleiten und so sicherzustellen, dass der zweite Reaktor am Netz bleiben könne. Zudem führe das Land Gespräche mit der ​Ukraine, Griechenland ​und Bulgarien, um in den abendlichen Spitzenzeiten Strom ‌zu importieren.Der Pegel der Donau war zuletzt drastisch gesunken: An der rumänischen ‌Grenze flossen am Dienstag ‌der Wasserbehörde zufolge nur noch 1650 Kubikmeter Wasser ​pro Sekunde, während der Juli-Durchschnitt bei 4750 Kubikmetern liegt. Bis zum 4. August wird ​ein weiterer Rückgang auf 1500 Kubikmeter erwartet, ein Wert, ‌der sich dem historischen Tiefststand von 1400 Kubikmetern aus dem Jahr 1985 nähert. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Hitzewelle den Strombedarf für Klimaanlagen in die Höhe treibt. Der Spitzenverbrauch lag in dieser Woche bei 7,3 Gigawatt, während ⁠die heimische Produktion auf 4,3 Gigawatt ‌gesunken war. Innenstädte heizen sich besonders stark auf – wie sehr Grasflächen und Bäume schützenEs ist ein Problem in Zeiten der Klimakrise, das viele große und auch kleinere Städte betrifft: je näher am Zentrum, desto heißer ist es für Passanten und Anwohner. Denn auf großen Plätzen vor Prachtbauten oder in engen Häuserzeilen ist viel zu wenig sogenannte grüne und blaue Infrastruktur zu finden, also Gras, Sträucher, Bäume sowie Gewässer und Brunnen. Wie stark sie die Hitze in der Stadt reduzieren und dass selbst kurzgehaltene Grasflächen abkühlen, zeigen Wärmebilder aus Münchens Innenstadt im Detail:Städte fordern Hilfe des Bundes für den HitzeschutzDie hohen Temperaturen lassen Forderungen nach einem besseren Hitzeschutz für die Menschen in Deutschland wieder einmal lauter werden. Der Deutsche Städtetag lenkt den Fokus auf die Finanzierung und eine Beteiligung des Bundes. Für den notwendigen Umbau der Städte brauche es viele Milliarden Euro, die die Kommunen allein nicht aufbringen könnten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages, Christian Schuchardt, im „Morgenmagazin“ der ARD. Die Klima-Allianz Deutschland erklärte, die Bundesregierung müsse jetzt handeln und auf einem Hitzegipfel konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen.Schuchardt sagte, allein die energetische Sanierung von Gebäuden sei eine Generationenaufgabe. „Das müssen wir gemeinsam angehen als Bund, Länder und Kommunen“, forderte er. Hitzeschutz und Klimaanpassung müssten als sogenannte Gemeinschaftsaufgabe eingestuft werden, wie es beispielsweise beim Küstenschutz der Fall sei. Eine Gemeinschaftsaufgabe in den Beziehungen von Bund, Ländern und Kommunen zeichnet sich durch eine gemischte Finanzierung aus, da sich der Bund an einem Teil der Kosten beteiligt für Maßnahmen, die eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Länder und Gemeinden fallen.Forscher: Klimawandel trägt zu Bränden in Spanien und Frankreich bei Der Klimawandel hat laut einer Analyse das Extremwetter verschärft, das die Waldbrände in Teilen Frankreichs und Spaniens mit angefacht hat. Das Auftreten der entsprechenden Wetterbedingungen sei durch die Erderwärmung in Frankreich mindestens doppelt so wahrscheinlich geworden, teilte die Forschungsgruppe „World Weather Attribution“ (WWA) mit. In Spanien habe sich die Wahrscheinlichkeit für das „extreme Feuerwetter“ sogar mindestens um das 20-Fache erhöht.Die Klima-Fachleute beziehen sich mit der Analyse auf die jüngsten Brände im Südwesten Frankreichs sowie in Zentralspanien. Es handele sich bei den Angaben zur Wahrscheinlichkeit der Wetterbedingungen um konservative Schätzungen.Die Forschungsgruppe verwies auf nasse Winter mit einem daran anschließenden trockenen Frühling. Diese Abfolge werde zu einem „Haupttreiber“ des Waldbrandrisikos. Solches Wetter trage zum Wachstum der Vegetation bei, die dann abtrockne und zu einem Brandbeschleuniger werde.„Die Mega-Brände machen deutlich, wie schnell klimabedingte Hitze und trockene Landschaften Waldbrände in verheerende nationale Katastrophen verwandeln können“, sagte der Chef des UN-Klimasekretariats, Simon Stiell. Die Lösung liege auf der Hand: Alle Länder müssten schneller von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umsteigen und die Menschen vor den Folgen des Klimawandels schützen.In dem 2014 gegründeten Netzwerk „World Weather Attribution“ untersuchen Fachleute, wie der Klimawandel einzelne Extremwetterereignisse beeinflusst. Für die Analyse zu den Waldbränden wurde den Angaben zufolge das Brandwetterrisiko über einen Sieben-Tage-Zeitraum im Juli mit Vergleichswerten aus früheren Jahren verglichen. Dabei wurden etwa Hitze, Trockenheit und Wind berücksichtigt.Unter dem heutigen Klima rechnen die Fachleute damit, dass im Südwesten Frankreichs entsprechende Wetter-Ereignisse alle 20 Jahre auftreten. In Spanien sei das voraussichtlich alle sechs Jahre der Fall, hieß es.Luzia GeierUmweltbundesamt-Chef: Erfolg von Rechtspopulisten bedroht KlimaschutzDer Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Dirk Messner, zeigt sich besorgt über mögliche Wahlsiege von Rechtspopulisten. „Wir nehmen das sehr ernst, denn Rechtspopulisten kündigen an, Klimaschutz- und Umweltpolitiken massiv zurückzubauen“, sagte Messner der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).Das UBA hat seinen Hauptsitz in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt, wo am 6. September Landtagswahl ist. Umfragen sehen die AfD weit vorn. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo ebenfalls im Herbst gewählt wird, könnte die AfD stärkste politische Kraft werden. „Viele populistische Akteure zweifeln den menschengemachten Klimawandel an“, sagte Messner. Das laufe dem dringend erforderlichen Klimaschutz zuwider, der sich auf weltweite wissenschaftliche Erkenntnisse stütze.„Wenn Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr anerkannt werden oder gar die Klimaforschung politisch torpediert würde, können Gesellschaften in eine enorme Schieflage geraten“, warnte der Behördenchef. „An die Stelle von Argumenten tritt dann Willkür.“ Das zeige sich aktuell beispielsweise in den USA. Dort stehe die Klima- und Erdsystemforschung unter großem Druck.Neue Hitzerekorde in DeutschlandMan verliert langsam die Übersicht über die vielen Hitzerekorde in Deutschland, die zuletzt ausgerufen wurden. Nun also wieder welche: Die 40-Grad-Marke wurde am Donnerstag an mehreren Orten geknackt. Den höchsten vorläufigen Wert meldete der Deutsche Wetterdienst mit 40,5 Grad aus Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt. Dahinter folgten 40,4 Grad in Kitzingen in Bayern, 40,2 Grad in Ohlsbach in Baden-Württemberg und 40,1 Grad in Frankfurt am Main in Hessen. Damit wurde in drei Bundesländern ein neuer Hitzerekord für den Juli aufgestellt. Allerdings handelt es sich noch um vorläufige Werte. Der bundesweite Hitzerekord blieb dagegen unangetastet. Er liegt bei 41,8 Grad, gemessen in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt während der Hitzewelle Ende Juni. Mehr ladenTickarooLive Blog Software