Der britische Konzern macht genauso wie andere Ölgiganten extrem hohe Profite. Eine Übergewinnsteuer müssen sie in Deutschland bisher nicht fürchten.
Läuft wie geschmiert: das Ölgeschäft von BP
Piroschka Van De Wouw/reuters
Ein weiterer Kriegsprofiteur meldet einen Riesenprofit: Der britische Ölkonzern BP hat im zweiten Quartal 2026 seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Andere Ölkonzerne haben bereits ähnlich hohe Profite bekannt gegeben, die auf hohe Energiepreise aufgrund des Irankriegs zurückgehen. Eine Übergewinnsteuer, mit der auf europäischer Ebene oder in Deutschland exorbitante Gewinne abgeschöpft würden, ist jedoch nicht in Sicht.
Nach den Angriffen der USA hat der Iran den Seeweg Straße von Hormus gesperrt, durch den große Teile des weltweiten Öl- und Flüssiggasbedarfs transportiert werden. Eine Folge sind stark gestiegene Preise unter anderem für Sprit. Das spült viel Geld auf die Konten der Ölkonzerne. Der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn von BP stieg im Vergleich zum 2. Quartal 2025 um 144 Prozent auf gewaltige 5,73 Milliarden US-Dollar (knapp 5 Milliarden Euro).













