Nach Shell, ExxonMobil und Chevron melden auch BP und Saudi Aramco kräftige Gewinnzuwächse. BP-Chefin Meg O’Neill zeigt sich dennoch unzufrieden.

04.08.2026, 11.54 Uhr

Neue BP-Chefin Meg O’Neill: „Wir schöpfen unser Potenzial nicht aus“

Die stark gestiegenen Ölpreise füllen die Kassen der Ölkonzerne. Der Gewinn des britischen Mineralölkonzerns BP stieg im zweiten Quartal um mehr als das Doppelte, der saudi-arabische Ölriese Saudi Aramco steigerte seinen Gewinn um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. In den vergangenen Tagen hatten bereits Shell sowie ExxonMobil und Chevron in den USA hohe Profite gemeldet.

Die Ölpreise sind durch den Krieg im Nahen Osten drastisch gestiegen, da die Mehrheit der Öltanker die Straße von Hormus nicht mehr passieren kann. Dies trieb auch die Preise für Raffinerieprodukte wie Diesel und Kerosin in die Höhe. Saudi-Arabien und andere Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Kuwait und der Irak sind aufgrund von Angriffen auf Förderanlagen und überfüllter Lagerkapazitäten zu Produktionskürzungen gezwungen.