Es ist eines der größten und wichtigsten Projekte der Bundesregierung: Mit ihrem Rentenpaket wollen Union und SPD beweisen, dass sie schwierige Reformen durchsetzen können. Die Rente soll auch in Zukunft finanzierbar sein und deshalb hat eine Rentenkommission schon im Juni ein dickes Bündel mit Empfehlungen vorgelegt, was in ihren Augen zu tun ist.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben sich damals schnell darauf verständigt, die Empfehlungen der Kommission ohne Änderungen umzusetzen, doch es könnte jetzt trotzdem anders kommen. Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten von der CDU haben einen zentralen Bestandteil der Rentenreform attackiert: Sie kritisieren, dass die sogenannte Rente mit 63 abgeschafft werden soll – oder genauer: die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die soll bewirken: Wer früher anfängt zu arbeiten, soll auch früher ohne finanzielle Einbußen in Rente gehen dürfen.Diese Regelung sollte eigentlich mit der Rentenreform abgeschafft werden. Aber jetzt gibt es dagegen sowohl aus Reihen der CDU als auch aus der SPD Widerstand. Was bedeutet das für Bundeskanzler Friedrich Merz? Der sehe im Rentenstreit nicht gut aus, sagt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der SZ-Sozialstaatsexperte Roland Preuß.Weitere Nachrichten: Zivildienst; EU-Migrationspolitik.Zum Weiterlesen und -hören:Hier hat Roland Preuß aufgeschrieben, wer bei den Rentenplänen draufzahlt – und wer profitiert.Wie könnte eine Wiedereinführung des Zivildienstes aussehen? Das hat Sina-Maria Schweikle hier aufgeschrieben.Und hier finden Sie die Podcastfolge von „Und nun zum Sport“ zu den neuesten Entwicklungen bei der Fifa.Moderation, Redaktion: Philipp SaulRedaktion: Johannes Korsche, Luis MünchProduktion: Julius ZimmerZitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Tagesschau.So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Merz' neuestes Problem: der Rentenstreit
Bei einem der wichtigsten Projekte der Bundesregierung schießen mehrere Ministerpräsidenten aus der CDU quer. Was bedeutet das für die Rente und den Kanzler?









