Die EU schätzt das Risiko von Deepfakes als so gravierend ein, dass seit dem 2. August 2026 eine Kennzeichnungspflicht gilt. Videos, die vollständig oder teilweise mit KI erstellt wurden und für kommerzielle Zwecke genutzt werden, müssen jetzt einen Hinweis enthalten. Weil Betrüger:innen trotzdem versuchen werden, gefälschte Videos als authentisch auszugeben, sind neue Werkzeuge nötig, die solche Inhalte zuverlässig erkennen und bis zur Quelle zurückverfolgen können. Forscher:innen der University of California haben genau ein solches Tool entwickelt und das dazugehörige Whitepaper über die Computer Vision Foundation zugänglich gemacht.Anzeige
Deepfakes fluten das Internet
Viele Deepfakes sind inzwischen so täuschend echt, dass selbst Expert:innen sie kaum von authentischen Videos unterscheiden können. Die Gefahren sind vielfältig: Betrüger:innen nutzen sie, um Produkte mit Gesichtern bekannter Persönlichkeiten ohne deren Zustimmung zu bewerben oder sich in Online-Gesprächen als eine andere Person auszugeben. Vor allem in Vorstellungsgesprächen wird das zunehmend zum Problem. Ehrliche Bewerber:innen haben dadurch geringere Chancen auf einen fairen Bewerbungsprozess, während Unternehmen zusätzlichen Sicherheitsrisiken wie Datendiebstahl oder eingeschleuster Schadsoftware ausgesetzt sind. Laut Gartner könnte bis 2028 sogar jede vierte Bewerbung gefälscht sein.











