Mit KI erstellte Bilder sehen inzwischen oft so real aus, dass viele kaum noch unterscheiden könne, was echt ist und was nicht. Seit Sonntag müssen viele KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden. Zudem müssen Nutzer darüber informiert werden, dass sie mit einer KI interagieren, also etwa mit einem Chatbot schreiben und nicht mit einem Menschen.

Welche Inhalte sind betroffen und was bedeuten die neuen Regeln für private Profile? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:Wer muss sich an die neuen Regeln halten?Die Vorgaben gelten für Bilder, Videos und Texte, die einem professionellen Zweck dienen, zum Beispiel Werbung sowohl im Internet als auch auf Plakaten. Auch Influencer, die mit ihrem Content Geld verdienen, müssen sich an die Regeln halten. Wer KI-Bilder auf seinem privaten Profil veröffentlicht, muss hingegen nichts kennzeichnen.

Für die Kennzeichnung sind die KI-Anbieter selbst verantwortlich, also etwa der Konzern OpenAI hinter ChatGPT, Google mit seinem Chatbot Gemini oder die Instagram- und Facebook-Mutter Meta.

Um welche Inhalte geht es?Die Regeln zielen besonders auf sogenannte Deepfakes ab: Täuschend echt wirkende Inhalte, die zu manipulativen Zwecken eingesetzt werden können. In Deepfake-Videos sollten die Kennzeichnungen laut einem EU-Leitfaden direkt zu Beginn erscheinen, dort bleiben oder zumindest in regelmäßigen Abständen wieder eingeblendet werden.