Manche Frisuren wünscht man sich eigentlich nicht zurück. Trotzdem fühlt es sich, wenn sie zurückkehren, wie ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten an. Der „Poof“ oder „Bumpit“ – jenes voluminöse Polster über der Stirn, das mal elegant, mal total übertrieben aussieht – gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wer in den späten 2000ern einen Internetzugang besaß oder MTV empfing, fand ihn an: Beyoncé, Selena Gomez, Blake Lively, Amy Winehouse, Nicole Richie in „The Simple Life“ – und natürlich an Snooki aus „Jersey Shore“.
Der Ursprung liegt viel früher, als man denkt
Vielleicht für einige überraschend: Der Poof ist gar kein Kind der 2000er. Sein Urahn ist die „Pompadour“, benannt nach Madame de Pompadour, der Mätresse Ludwigs XV. im 18. Jahrhundert: hochgetürmtes Haar über der Stirn, gestützt durch Polster, Draht und sehr viel Geduld.
Blake Lively, 2006, mit Poof
© Nina Prommer/IMAGO








