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Durch den Klimawandel kommt es häufiger zu Niedrigwasser – aber so schlimm wie 2026 war es noch nie, zeigt unsere Datenanalyse. Was das für die Wirtschaft bedeutet.

4. August 2026, 14:36 Uhr

In Kaub, nahe der Loreley am Rhein, wohnen gerade einmal 750 Menschen. Und doch ist der Ort seit Wochen von großem Interesse für Unternehmensbosse und Ökonominnen. Sie sorgen sich, weil der Rhein an dieser Stelle besonders flach ist. Bei Kaub entscheidet sich, welche Schiffe auf dem Rhein noch fahren und wie viel sie laden können.

Und derzeit steht das Wasser so tief wie nie. Am Montagabend sank der Pegel erstmals auf 24 Zentimeter. Der Tiefstwert aus dem Dürresommer 2018 ist damit unterschritten. Es fahren zwar weiter Schiffe an Kaub vorbei, denn der Pegel misst nur die Wasserhöhe an einer Stelle, in der Fahrrinne ist der Rhein tiefer. Aber schon jetzt müssen Schiffe ihre Ladung reduzieren, um weniger Tiefgang zu haben – und nicht auf Grund zu laufen. Die Folgen für die Wirtschaft sind schwerwiegend: Der Rhein ist mit Abstand die wichtigste deutsche Wasserstraße, rund 80