Stand: 02.08.2026 • 13:51 Uhr

Die Pegelstände des Rheins und anderer deutscher Flüsse sind wegen anhaltender Trockenheit teils so niedrig wie noch nie. Das macht auch der Schifffahrt Probleme. Nordrhein-Westfalen fordert nun einen nationalen Krisenstab.

Anhaltend hohe Temperaturen und ausbleibender Regen führen derzeit an vielen Gewässern zu Problemen. Auch den großen Flüssen Rhein, Elbe und Donau fehlt Wasser. In Nordrhein-Westfalen ist der Stand der Rhein-Pegel nun an weiteren Stellen auf ein Rekordtief gesunken.

Am Pegel Duisburg-Ruhrort wurde am Sonntagmorgen ein Stand von 150 Zentimetern gemessen, wie aus den Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. Das sind drei Zentimeter weniger als der bisherige jemals gemessene Tiefstand vom 23. Oktober 2018.

Auch in Düsseldorf sank der Pegelstand auf ein neues historisches Tief von 22 Zentimetern - einen Zentimeter unter dem bisherigen Tiefstwert.